Nike Aktie: Converse-Kürzungen
Die Nike-Tochter Converse kündigt Personalreduzierungen an, nachdem ihr Umsatz um 30% auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren eingebrochen ist. Die Aktie des Konzerns reagierte mit Kursverlusten.

- Converse bereitet deutlichen Stellenabbau vor
- Quartalsumsatz fiel um 30% auf 300 Millionen Dollar
- Niedrigster Umsatz der Tochter seit 15 Jahren
- Nike-Aktie verlor nach Meldungen über 2%
Nike bekommt Gegenwind aus dem eigenen Haus. Berichte über größere Stellenstreichungen bei der Tochter Converse drücken auf die Stimmung, nachdem die Marke zuletzt einen deutlichen Umsatzknick gemeldet hatte. Wie stark ist das Problem – und was bedeutet es für den Konzern?
- Converse bereitet laut Berichten spürbare Personalreduzierungen vor
- Auslöser: Quartalsumsatz sank um 30% auf 300 Mio. US-Dollar
- Einordnung: niedrigster Quartalsumsatz von Converse seit 15 Jahren
- Bedeutung für Nike: Converse steht für rund 2,5% des Konzernumsatzes
- Marktreaktion: Nike-Aktie fiel am Montag nach den Meldungen um rund 2,4%
Converse zieht die Kostenbremse
Nach Informationen von Bloomberg und The Globe and Mail will Converse die Belegschaft im Rahmen eines Programms zur Stabilisierung der Profitabilität verkleinern. CEO Aaron Cain habe Mitarbeitende in einem Memo auf „schwierige organisatorische Veränderungen“ eingestimmt.
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Teil des unmittelbaren Prozesses: Beschäftigte wurden angewiesen, von zu Hause zu arbeiten – ein Schritt, der in Unternehmen häufig vor der Zustellung konkreter Kündigungsmitteilungen erfolgt.
Schwache Zahlen als Auslöser
Der Sparkurs folgt auf ein enttäuschendes Quartal: In den zuletzt von Nike berichteten Zahlen brach der Umsatz von Converse um 30% auf 300 Mio. US-Dollar ein. Damit rutschte die Marke auf den niedrigsten Quartalswert seit 15 Jahren.
Obwohl Converse nur etwa 2,5% zu Nikes konsolidiertem Umsatz beiträgt, sorgt die Wucht des Einbruchs für Unruhe, weil sie den Abwärtstrend der Tochtermarke unterstreicht.
Umbau bei Nike – und Spekulationen um die Marke
Die Probleme bei Converse stehen laut den Berichten im Kontext breiterer operativer Anpassungen bei Nike. Neben dem Umbau bei Converse wurden zuletzt auch Veränderungen in der Logistik thematisiert: Demnach soll es im Zuge von Automatisierung in Distributionszentren in Tennessee und Mississippi ebenfalls zu Stellenabbau kommen.
Nike-Chef Elliott Hill hatte zuvor erklärt, man „setze“ den Marktauftritt von Converse unter neuer Führung „zurück“. Gleichzeitig schwächelt die Nachfrage bei Converse sowohl im Großhandel als auch im Direktgeschäft.
An der Wall Street wird zudem diskutiert, ob Nike Converse langfristig abgeben könnte, um sich stärker auf die Kernmarke zu konzentrieren. Der Konzern hat in der Vergangenheit bereits andere Marken verkauft, darunter Cole Haan, Umbro und Hurley. Offizielle Pläne für einen Verkauf von Converse gibt es laut Bericht jedoch nicht.
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