Nike Aktie: Grüne Offensive
Der Sportartikelhersteller versorgt seine japanischen Standorte komplett mit Ökostrom, kämpft aber weiterhin mit zollbedingten Kosten und einem gesunkenen Gewinn.

- Vollständige Versorgung Japans mit erneuerbarer Energie
- Bruttomarge auf 40,6 Prozent gesunken
- Höhere Zölle belasten die Profitabilität
- Langfristiges Ziel: 65 Prozent weniger CO2-Emissionen
Nike kämpft aktuell mit finanziellem Gegenwind durch Zölle und Margendruck, doch das hält den Sportartikelriesen nicht von seinen langfristigen operativen Zielen ab. Der Konzern treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie voran und meldet einen entscheidenden Durchbruch in Japan. Ein neuer Energie-Deal mit einem Großinvestor soll den gesamten Geschäftsbetrieb im Land auf eine neue Basis stellen.
Details zur Energie-Allianz
Die japanische Tochtergesellschaft von Nike hat eine umfassende virtuelle Stromkaufvereinbarung mit dem Handels- und Investitionshaus Mitsui & Co. unterzeichnet. Kern der Vereinbarung ist die Versorgung aller Nike-Einrichtungen in Japan mit 100 Prozent erneuerbarer Energie. Dazu gehören sowohl die Unternehmenszentralen und Vertriebszentren als auch die Einzelhandelsgeschäfte.
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Um diesen Bedarf zu decken, werden Zertifikate für erneuerbare Energien genutzt, die aus 16 Solarparks im Versorgungsgebiet des Tokyo Electric Power Company Power Grid stammen. Dieser Schritt ist ein zentraler Baustein in Nikes globalem Plan, bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen im eigenen Betrieb um 65 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2015 zu senken.
Margendruck bleibt bestehen
Während der Konzern seine ökologische Bilanz verbessert, bleibt die ökonomische Realität herausfordernd. Nike sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert, die zuletzt deutlich auf die Profitabilität drückten. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 schrumpfte die Bruttomarge auf 40,6 Prozent, was primär auf höhere Zölle in Nordamerika und gestiegene Produktkosten zurückzuführen ist.
Analysten werten diese zollbedingten Belastungen weiterhin als signifikantes Risiko für die kurzfristige Ertragsentwicklung. Die Aktie, die auf Jahressicht rund 29 Prozent an Wert eingebüßt hat, zeigte sich heute dennoch erholt und notierte bei etwa 54,89 Euro. Für Anleger dürfte entscheidend sein, ob Nike die operative Effizienz schnell genug steigern kann, um die externen Kostenfaktoren in den kommenden Quartalen zu kompensieren.
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