Nikkei 225: Erholung nach Feiertag
Der japanische Aktienmarkt legte nach der Feiertagspause zu, angetrieben von Automobilwerten, während Finanztitel unter Druck gerieten. Globale Handelsunsicherheiten belasten die Stimmung.

- Autowerte wie Toyota und Honda stützen den Index
- Finanzwerte geraten unter deutlichen Verkaufsdruck
- Industriemetall- und Kabelhersteller verzeichnen starke Sprünge
- Globale Handelsunsicherheiten drücken auf die Marktstimmung
Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte am Dienstag nach der Rückkehr aus der Feiertagspause merklich zu und kletterte um 0,66 Prozent auf 57.201,73 Punkte. Damit machte der Index die Verluste der vergangenen Sitzung wett – und das trotz deutlicher Kursverluste an der Wall Street vom Vorabend.
Während Autowerte dem Index Auftrieb gaben, belasteten schwache Finanzwerte die Performance. Die gemischten Signale aus unterschiedlichen Sektoren zeigen: Der japanische Markt sucht nach Orientierung in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld.
Automobilwerte stützen, Banken unter Druck
Toyota und Honda sorgten für positive Impulse mit Kursgewinnen von jeweils über einem Prozent. Auch der Technologiewert Advantest konnte fast vier Prozent zulegen. Auf der anderen Seite gerieten die großen Finanzinstitute unter Verkaufsdruck: Mitsubishi UFJ Financial und Mizuho Financial büßten jeweils fast drei Prozent ein, Sumitomo Mitsui Financial verlor knapp zwei Prozent.
Besonders auffällig waren die Kurssprünge bei Industriemetall- und Kabelproduzenten. Furukawa Electric schoss um mehr als zehn Prozent nach oben, Fujikura legte über acht Prozent zu. Auch Sumitomo Electric Industries verzeichnete ein Plus von fast acht Prozent.
Globale Unsicherheit drückt auf Stimmung
Der breitere asiatische Markt zeigte sich weniger robust. Der MSCI Asia-Pacific Index außerhalb Japans rutschte um 0,2 Prozent ins Minus und beendete damit eine sechstägige Gewinnserie. Grund für die Zurückhaltung: Die anhaltende Unsicherheit über die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump.
Nach der Aufhebung seiner Notfall-Zölle durch den Obersten Gerichtshof kündigte Trump an, künftig auf andere Handelsgesetze zurückzugreifen – konkret auf Paragraf 122 des Trade Act von 1974. Die Märkte reagieren nervös auf die unklare Linie aus Washington.
Am Montag war die Wall Street deutlich eingebrochen. Der Dow Jones verlor 821,91 Punkte oder 1,7 Prozent, der Nasdaq gab 1,1 Prozent nach. Belastend wirkten nicht nur Handelskonflikte, sondern auch Sorgen um die Verdrängungseffekte künstlicher Intelligenz auf traditionelle Software-Unternehmen. Ein pessimistischer Bericht von Citrini Research über globale Wirtschaftsrisiken verstärkte die Verunsicherung zusätzlich.
Der VIX-Volatilitätsindex kletterte um 1,9 Prozentpunkte auf 21,01 – ein Zeichen für wachsende Nervosität unter Anlegern. Im Währungshandel notierte der Dollar bei 154,77 Yen und damit leicht fester als zuvor.
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