Nintendo Aktie: 2,05 Billionen Yen für 2027 geplant

Nintendo-Anleger erleben derzeit eine Berg- und Talfahrt. Während die Verkaufszahlen der Switch 2 in den USA überzeugen, dämpft das Management die Erwartungen für das kommende Geschäftsjahr. Die Aktie reagierte zuletzt volatil auf diese Mischung aus Markterfolg und vorsichtiger Prognose.

Erfolge im US-Markt

Im US-Markt behauptet sich die neue Konsole als Bestseller. Die Switch 2 liegt bei den Verkaufszahlen aktuell elf Prozent über dem Niveau des Vorgängermodells im vergleichbaren Zeitraum. Parallel dazu treibt Software wie „Tomodachi Life: Living the Dream“ den Umsatz an. Der Titel generierte im April über 41 Millionen Dollar.

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Vorsichtiger Ausblick trotz Preisanpassungen

Trotz dieser Dynamik blickt das Management verhalten auf das Geschäftsjahr 2027. Der Konzern rechnet mit einem Nettoumsatz von rund 2,05 Billionen Yen. Das entspricht einem Rückgang von über elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den Hardware-Auslieferungen erwartet Nintendo ebenfalls ein Minus. Das Ziel liegt bei 16,5 Millionen Einheiten für die Switch 2. Damit kalkuliert das Unternehmen mit einem Rückgang von fast 17 Prozent.

Um steigende Kosten abzufangen, hob Nintendo die Preise an. In Europa kostet die Konsole nun 499,99 Euro. In Japan stieg der Preis um 20 Prozent auf fast 60.000 Yen. Ein neues Bundle-Angebot soll die Nachfrage dennoch stützen.

Fokus auf den Juni

Die Börse verarbeitet diese Nachrichten mit gemischten Gefühlen. Die Aktie notiert aktuell bei 41,25 Euro. Damit erholte sich der Kurs zuletzt zwar etwas, liegt seit Jahresbeginn aber noch immer 29 Prozent im Minus.

Im Juni könnte neue Bewegung in den Kurs kommen. Marktbeobachter erwarten für Mitte des Monats eine „Nintendo Direct“-Präsentation. Das Event dürfte Klarheit über die Software-Pipeline für die zweite Jahreshälfte bringen. Besonders Ankündigungen zu neuen Titeln etablierter Marken könnten die Stimmung der Investoren drehen.

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