Nintendo Aktie: Firmware 22.5.0 am 16. Juni

Nintendo veröffentlicht System-Update 22.5.0 und geht in Japan gegen Scalper vor. Die Aktie bleibt mit 33 Prozent Minus im Jahr 2026 unter Druck.

Die Kernpunkte:
  • Firmware-Update für Switch und Switch 2
  • Neue eShop-Oberfläche und PIN-Funktion
  • 50 Stunden Spielzeit als Scalper-Schutz
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn ein Drittel

Die Hardware-Verkäufe der neuen Switch 2 laufen gut. Aber Nintendo kämpft an mehreren Fronten: Während das Unternehmen mit technischen Updates die Nutzererfahrung verbessert, bleibt die Aktie unter Druck. Und in Japan greift Nintendo jetzt gegen Scalper durch.

Firmware 22.5.0 für beide Konsolen

Nintendo hat am 16. Juni neue System-Updates veröffentlicht. Die Firmware-Version 22.5.0 bringt für die ursprüngliche Switch eine überarbeitete eShop-Oberfläche. Nutzer mit aktiviertem „Basic Dark“-Theme sehen jetzt eine einheitliche Farbgebung. Wer den Laden oder Zahlungen mit gespeicherten Karten betreten will, kann dafür eine PIN hinterlegen.

Die Verbesserungen sind klein, aber praktisch: Videos lassen sich mit den ZL- und ZR-Tasten um zehn Sekunden vor- oder zurückspulen. Die Switch 2 erhält zudem Niederländisch und Russisch als neue Sprachen für die Vorlese-Funktion.

Scalper im Visier

Time-Signale aus Asien: Nintendo hat auf dem japanischen Markt neue Hürden gegen Scalper eingezogen. Der Konzern verlangt künftig 50 Stunden Spielzeit auf dem Switch-Konto als Nachweis. Zudem ist nur eine Konsole pro Konto erlaubt.

Kein Wunder, dass Nintendo handelt. Die Switch 2 ist heiß begehrt, Scalper treiben die Preise auf dem Zweitmarkt in die Höhe. Die Maßnahme soll sicherstellen, dass echte Spieler zum Zuge kommen.

Kurs in der Krise

Anders als die Nachfrage nach der Hardware sieht die Aktie aus. Die Nintendo-Aktie notiert bei 38,91 Euro – das entspricht einem Minus von 33 Prozent seit Jahresbeginn. Vom 52-Wochen-Hoch bei über 85 Euro ist der Kurs fast 55 Prozent entfernt.

Der technische Ausblick bleibt angespannt. Der Kurs liegt 31 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt, der RSI bei 45,6 signalisiert weder Überkauft noch Überverkauft. Anleger warten ab, ob Nintendo mit der Switch 2 die Wende schafft.

Bis dahin helfen Update für die Konsole und klare Regeln gegen Scalper – das Vertrauen der Anleger muss auf anderem Weg zurückgewonnen werden.

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