Nokia Aktie: Morgan Stanley optimistisch
Morgan Stanley hebt Nokia zum Top Pick und Kursziel auf 8,50 Euro an. Der Optimismus basiert auf dem starken Wachstum im KI- und Cloud-Netzwerkgeschäft.

- Kursziel von 6,50 auf 8,50 Euro erhöht
- Optical-Networking-Sparte soll um 20% wachsen
- Partnerschaften mit Microsoft Azure und NVIDIA
- Neue Konzernstruktur und Infinera-Akquisition
Morgan Stanley hat Nokia diese Woche zum „Top Pick“ ernannt und das Kursziel von 6,50 auf 8,50 Euro angehoben. Der Grund: Die Investmentbank sieht Nokia als einen der Hauptprofiteure des wachsenden Bedarfs an KI-Infrastruktur und Cloud-Vernetzung. Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch.
KI und Optik als Wachstumstreiber
Morgan Stanley behält das „Overweight“-Rating bei und begründet die Neubewertung vor allem mit Nokias Optical- und IP-Networking-Sparten. Zwar machen KI- und Cloud-bezogene Umsätze derzeit erst rund 6 % des Gesamtumsatzes aus — doch genau dieses Segment soll 2026 um rund 13 % wachsen. Für das Optical-Networking-Geschäft allein prognostizieren die Analysten ein Plus von mehr als 20 %.
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Hintergrund sind starke Zahlen bei Branchenkollegen, die auf deutlich gestiegene Investitionen von Hyperscaler-Betreibern in KI-fähige Rechenzentren hindeuten. Morgan Stanley hat daraufhin das Bewertungsmultiple auf das 14-fache des erwarteten Betriebsgewinns angehoben — zuvor lag es bei 10x.
Partnerschaften und strategische Neuausrichtung
Nokia ist in diesem Ökosystem bereits gut verankert. Das Unternehmen liefert Netzwerkausrüstung für Microsoft-Azure-Rechenzentren und kooperiert mit NVIDIA an KI-nativen Netzwerktechnologien. NVIDIA hält zudem einen Anteil von 2,9 % an Nokia — ein Signal für die enge Verzahnung mit dem KI-Hardwarebereich.
Seit dem 1. Januar 2026 operiert Nokia unter einer neuen Konzernstruktur: CEO Justin Hotard hat das Unternehmen in zwei Segmente gegliedert — Network Infrastructure und Mobile Infrastructure. Die Integration der Infinera-Akquisition spielt dabei eine zentrale Rolle. Über Infineras Beziehungen zu US-amerikanischen Hyperscalern und dessen Expertise in der Indiumphosphid-Chip-Fertigung hat Nokia seinen Zugang zum Hochleistungsmarkt für KI-Rechenzentren ausgebaut. Erste Lieferungen der 800G-ZR/ZR+-Transceiver an große US-Kunden laufen bereits.
Bis 2028 peilt Nokia einen vergleichbaren Betriebsgewinn zwischen 2,7 und 3,2 Milliarden Euro an. Die OFC-Konferenz, die noch bis zum 19. März läuft, könnte kurzfristig weitere Impulse liefern — Anleger erwarten dort mögliche Ankündigungen zu neuen Partnerschaften mit Cloud-Anbietern.
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