Nordex Aktie: Auftragsserie
Nordex startet mit einer Reihe neuer Windkraft-Aufträge aus mehreren europäischen Ländern ins Jahr. Die Bestellungen umfassen über 465 MW und enthalten langfristige Servicevereinbarungen.

- Neue Aufträge aus vier europäischen Ländern
- Gesamtvolumen von über 465 Megawatt
- Langfristige Service- und Wartungsverträge
- Fokus auf Turbinen der 6-MW-Klasse
Nordex liefert zum Jahresstart gleich mehrere neue Bestellungen aus Europa – und zwar nicht als Einzeltreffer, sondern als ganze Serie. Das signalisiert: Onshore-Wind bleibt gefragt, selbst über sehr unterschiedliche Märkte und Klimazonen hinweg. Wie viel Substanz steckt hinter den jüngsten Meldungen?
Neue Orders aus vier Ländern
In der ersten Februarwoche summierten sich die gemeldeten Neuaufträge auf über 465 MW. Der Mix fällt dabei auffällig breit aus: Großbritannien, Türkei und Litauen tauchen bereits in den Januar-Bestellungen auf. Dazu kommt ein großer Schweden-Deal sowie ein Projekt in Schleswig-Holstein.
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Wichtig für die Planbarkeit: Alle Verträge enthalten mehrjährige Service- und Wartungsvereinbarungen. Solche Service-Anteile sind in der Branche oft ein entscheidender Baustein, weil sie Erlöse über Jahre verstetigen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Januar-Aufträge gesamt: 220 MW (verschiedene europäische Märkte)
– Schweden (OX2, Fageråsen): 189 MW, 27 Turbinen N163/6.X, Kaltklima-Modifikationen + Anti-Icing
– Deutschland (Nordfriesland, Bürgerwindpark BHU): 56 MW, 8 Turbinen N163/6.X, 20 Jahre Premium-Service
– Technik-Trend: Fokus auf Turbinen der 6-MW-Klasse, teils in Kaltklima-Ausführung
Was die Aufträge signalisieren
Die Januar-Meldung verteilt sich auf drei Kernmärkte: In Großbritannien geht es um 14 Turbinen mit gut 90 MW, in der Türkei um Projekte und Erweiterungen mit 78 MW – inklusive eines ersten Einsatzes von N175/6.X-Turbinen – und in Litauen um sieben N175/6.X in Kaltklima-Version (47,6 MW). Auffällig: Mehrere Projekte sind mit Fertigstellung 2028 terminiert, die Sicht reicht also klar über das laufende Jahr hinaus.
Der Schweden-Auftrag für OX2 unterstreicht zudem die Fähigkeit, Anlagen für anspruchsvollere Bedingungen zu liefern. Kaltklima-Modifikationen und ein Anti-Icing-System sind hier nicht Beiwerk, sondern praktisch Voraussetzung für Verfügbarkeit und Ertrag.
Kursbild: nah am Jahreshoch, kurzfristig abgekühlt
An der Börse hat sich der langfristige Aufwärtstrend klar gezeigt: Auf 12 Monate gerechnet liegt die Aktie bei +192,63%, seit Jahresanfang bei +11,50%. Zuletzt wirkte das Momentum aber gebremst: In den vergangenen sieben Tagen ging es -2,71% auf 33,74 Euro. Das ist zugleich nur rund 3,4% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 34,92 Euro.
Auch der RSI (14 Tage) steht mit 32 eher auf der vorsichtigen Seite – passend zu einer Phase, in der der Kurs nach der starken Strecke erst einmal Luft holt.
Unterm Strich untermauern die gemeldeten Neuaufträge mit zusammen über 465 MW die starke Position im europäischen Onshore-Geschäft – und liefern Nordex zugleich mehrere, teils bis 2028 laufende Projektbausteine inklusive Serviceanteilen.
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