Nordex Aktie: EBITDA um 60 Prozent gestiegen
Nordex überzeugt mit Umsatz- und Margenwachstum im ersten Quartal 2026 und sichert sich einen neuen Windkraftauftrag in NRW.

- Umsatz steigt um zehn Prozent
- EBITDA-Marge verbessert sich deutlich
- Neuer Auftrag über zwölf Turbinen
- Analysten sehen Kurspotenzial von 33 Prozent
Nordex hat im ersten Quartal 2026 beides geliefert: deutlich bessere Zahlen und einen neuen Großauftrag im Heimatmarkt. Das kommt an — die Aktie legte am Donnerstag knapp drei Prozent zu und notiert mit 44,08 Euro rund 167 Prozent über ihrem Jahrestief.
Umsatz und Marge ziehen an
Der Konzernumsatz wuchs um zehn Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Noch eindrucksvoller: Das EBITDA kletterte um 60 Prozent auf 130,7 Millionen Euro. Die Marge verbesserte sich dadurch von 5,5 auf 8,4 Prozent — ein klares Zeichen, dass Nordex seine Projekte effizienter abwickelt als noch vor einem Jahr.
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Der Auftragsbestand liegt bei 17 Milliarden Euro und gibt dem Unternehmen eine komfortable Planungsbasis für die nächsten Jahre.
Neuer Auftrag in NRW
Parallel zu den Quartalszahlen meldete Nordex einen Auftrag für zwölf Turbinen mit insgesamt 82 Megawatt Leistung — verteilt auf drei Projekte in Nordrhein-Westfalen, im Auftrag der Westfälisch-Niedersächsischen Energie GmbH.
Das Timing passt: Auf der Energieministerkonferenz, die am selben Tag auf Norderney begann, forderten NRW und Niedersachsen eine Beschleunigung des Windkraftausbaus. Diskutiert werden eine EEG-Reform und ein neues Netzpaket, das Erzeugungskapazitäten und Netzausbau besser synchronisieren soll. EU-Kommissions-Vizepräsidentin Teresa Ribera hatte bereits am Vortag Nordex‘ Hamburger Zentrale besucht und die Bedeutung heimischer Onshore-Windkraft für die europäische Energiesouveränität betont.
Analysten mehrheitlich optimistisch
Fünf Kaufempfehlungen liegen aktuell vor, darunter von der Deutschen Bank, Goldman Sachs und Jefferies. RBC stuft die Aktie mit „Underperform“ ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 58,60 Euro — rund 33 Prozent über dem aktuellen Kurs.
Für die kommenden Jahre stellen Analysten erstmals Dividendenzahlungen in Aussicht: 0,15 Euro je Aktie für 2026, steigend auf 0,38 Euro für 2027. Das wäre ein weiteres Signal, dass Nordex die Phase reiner Wachstumsinvestitionen hinter sich lässt.
Trotz des starken Jahresauftakts notiert die Aktie noch rund elf Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 49,42 Euro. Ob die nächste Quartalsmeldung den Abstand schließt, hängt auch davon ab, wie schnell die politisch diskutierten Beschleunigungsmaßnahmen tatsächlich in neue Aufträge münden.
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