Nordex Aktie: Insider stärkt Vertrauen
Ein Vorstandsmitglied kauft Aktien nahe dem Höchststand, während neue Großaufträge die Auslastung für 2026 sichern und Analysten ihre Kursziele anheben.

- Vorstandsmitglied kauft Aktien auf hohem Niveau
- Neue Großaufträge in Kanada und Deutschland
- Analysten erhöhen ihre Kursziele für Nordex
- Aktie notiert klar im intakten Aufwärtstrend
Ein Vorstandsmitglied kauft eigene Aktien auf einem Kursniveau nahe dem Mehrjahreshoch – genau das passiert aktuell bei Nordex. Zusammen mit neuen Großaufträgen und angehobenen Kurszielen entsteht ein Spannungsfeld aus hoher Bewertung und wachsendem Rückenwind. Wie stabil ist dieses Setup zum Jahresstart 2026?
Management-Kauf als Signal
Ein wesentlicher Impuls kommt von innen: Vorstandsmitglied Dr. Ilya Hartmann hat jüngst ein Paket an Nordex-Aktien erworben. Brisant ist weniger der Kauf an sich, sondern das Kursniveau – die Transaktion erfolgte in der Nähe der Mehrjahreshochs.
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Solche Insiderkäufe werden am Markt häufig als Vertrauensbeweis gewertet. Wenn ein Vorstand auf diesem Niveau zukauft, deutet das darauf hin, dass die interne Einschätzung des Unternehmenswerts über dem aktuellen Börsenkurs liegt. Die Transaktion stützt damit das positive Sentiment, das sich rund um die Aktie aufgebaut hat.
Aufträge sichern Auslastung für 2026
Parallel dazu untermauert eine solide Auftragslage die Story im operativen Geschäft. Kurz vor dem Jahreswechsel konnte Nordex mehrere wichtige Projekte einziehen, die die Kapazitätsauslastung im kommenden Jahr deutlich erhöhen sollen:
- Kanada: Großauftrag über 200 MW in der Provinz New Brunswick
- Deutschland: Repowering-Projekte in Nordrhein-Westfalen
- USA: Potenzielle Rahmenvereinbarungen, die das US-Geschäft weiter ankurbeln könnten
Diese Pipeline nimmt Befürchtungen einer möglichen Umsatzlücke den Druck. Zudem gilt sie als Bestätigung der Wettbewerbsfähigkeit der Delta4000-Serie, die im Windturbinenmarkt eine zentrale Rolle spielt.
Der Kurs spiegelt das wider: Mit rund 29,60 Euro liegt die Aktie heute deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von knapp 21,70 Euro. Das unterstreicht die mittelfristige Aufwärtsbewegung.
Analysten ziehen Kursziele nach
Auf der Bewertungsseite reagieren Investmenthäuser auf die verbesserten Perspektiven. Mehrere Analysten haben ihre Kursziele zuletzt angehoben. Ein Beispiel: Goldman Sachs sieht das Ziel bei knapp 32 Euro und rechnet damit rein rechnerisch noch mit weiterem Potenzial vom aktuellen Niveau aus.
Die positive Einschätzung steht im Einklang mit der starken Performance der vergangenen zwölf Monate: Der Titel hat in diesem Zeitraum mehr als 150 % zugelegt. Gleichzeitig beträgt der Abstand zum 52‑Wochen-Hoch bei 33,32 Euro aktuell gut 11 %, was Raum für weitere Kursfantasie lässt, ohne dass das Papier bereits völlig überhitzt wirkt.
Chartbild: Aufwärtstrend intakt
Charttechnisch präsentiert sich die Aktie klar im Aufwärtstrend. Der Kurs notiert:
- rund 7 % über dem 50‑Tage-Durchschnitt (27,69 Euro)
- etwa 37 % über dem 200‑Tage-Durchschnitt (21,66 Euro)
Damit ist der Trend nach oben eindeutig, auch wenn die hohe 30‑Tage-Volatilität von über 60 % zeigt, dass die Bewegung mit deutlichen Schwankungen einhergeht. Der RSI auf 14‑Tage-Basis liegt bei 32 und nähert sich damit dem unteren neutralen Bereich – ein Zeichen dafür, dass die jüngste Korrekturphase der letzten Woche (-11 % auf Sieben-Tage-Sicht) bereits einen Teil der kurzfristigen Überhitzung abgebaut hat.
Fazit: Rückenwind mit Schwankungsbreite
Unterm Strich stützt eine Kombination aus Insiderkauf, gefüllten Auftragsbüchern und angehobenen Kurszielen das positive Bild bei Nordex. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten zwar einen kräftigen Sprung hingelegt, der intakte Aufwärtstrend und die gesicherte Auslastung für 2026 sprechen jedoch dafür, dass die Story zum Jahresbeginn 2026 noch nicht auserzählt ist. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, dass das Unternehmen die neuen Projekte operativ sauber umsetzt und damit die aktuell eingepreisten Erwartungen bestätigt.
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