Nordex Aktie: Kurzfristig erfolgreich!

Jefferies hebt Kursziel für Nordex an und bestätigt Kaufempfehlung. Das starke Geschäftsjahr 2025 mit verdoppelter Marge und hohem Auftragseingang bildet die Grundlage.

Die Kernpunkte:
  • Kursziel von 50 auf 54 Euro angehoben
  • EBITDA-Marge verdoppelte sich auf 8,4 Prozent
  • Auftragseingang stieg um 22,5 Prozent
  • Ausschüttungsstrategie ab 2027 geplant

Jefferies geht mit Rückenwind in den Q1-Bericht: Die Investmentbank hat ihr Kursziel für Nordex kurz vor den Quartalszahlen von 50 auf 54 Euro angehoben und das „Buy“-Rating bestätigt. Analyst Constantin Hesse begründet die Anhebung mit einer verbesserten Profitabilität, günstigerer Regulierung und dem Potenzial der Branche, von der aktuellen Energiekrise zu profitieren.

Starkes 2025 als Fundament

Das Geschäftsjahr 2025 liefert die Grundlage für diesen Optimismus. Der Umsatz kletterte auf 7,55 Milliarden Euro, der Auftragseingang legte auf 10.214 Megawatt zu — ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig: Die EBITDA-Marge verdoppelte sich von 4,1 auf 8,4 Prozent und erreichte im Schlussquartal sogar 12,1 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?

Frische Aufträge bestätigen den Trend. Anfang April sicherte sich Nordex einen 120-Megawatt-Auftrag aus der Türkei sowie eine 40-Megawatt-Erweiterung in Schleswig-Holstein. Die Aktie spiegelt diese Dynamik wider: Mit einem Plus von rund 205 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten und einem neuen 52-Wochen-Hoch von 46,46 Euro ist der Kurs weit über den 200-Tage-Durchschnitt von 28,77 Euro hinausgelaufen.

Zwei Termine im Blick

Am 27. April legt Nordex die Q1-Zahlen vor. Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro sowie eine EBITDA-Marge von 8,0 bis 11,0 Prozent an — ambitionierte Ziele, die der Markt bereits eingepreist hat. Bei einem KGV von knapp dem 25-Fachen der erwarteten 2026-Gewinne ist der Bewertungsspielraum für Enttäuschungen gering.

Am 5. Mai folgt die Hauptversammlung in Hamburg. Dort präsentiert der Vorstand die Ausschüttungsstrategie: Ab 2027 plant Nordex eine jährliche Mindestausschüttung von mindestens 50 Millionen Euro, wahlweise als Dividende oder Aktienrückkauf. Der verzögerte Start hat einen technischen Grund — ausschüttungsfähige Gewinne im HGB-Einzelabschluss entstehen erst im laufenden Jahr 2026. Der Q1-Bericht Ende April wird zeigen, ob Nordex diesen Kurs hält.

Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:

Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Nordex