Nordex Aktie: Lukrativer Service-Deal

Nordex erhält einen 15-jährigen Premium-Wartungsvertrag für ein Windprojekt in Sachsen-Anhalt, während die Aktie nach starkem Jahresgewinn korrigiert.

Die Kernpunkte:
  • 15-jähriger Servicevertrag für Windpark Beesedstedt 3
  • Aktienkurs gibt nach 52-Wochen-Hoch leicht nach
  • Servicegeschäft generiert planbare, wiederkehrende Umsätze
  • Sachsen-Anhalt plant massiven weiteren Windkraftausbau

Ein neuer Windpark in Sachsen-Anhalt bringt der Nordex Group nicht nur das Geschäft mit den Turbinen, sondern sichert auch planbare Einnahmen für das nächste Jahrzehnt. Während das operative Geschäft mit dem Projekt „Beesenstedt 3“ weiter wächst, reagieren Anleger am Freitag unerwartet kühl.

Planbare Umsätze im Fokus

Der Auftrag der Windpark Nuscheler GmbH umfasst vier Anlagen des Typs N163/6.X mit einer Gesamtleistung von 28 Megawatt. Ab Sommer 2027 sollen diese rund 23.000 Haushalte mit Strom versorgen. Viel entscheidender für die Bilanz des Turbinenbauers ist allerdings eine andere Komponente der Vereinbarung. Nordex sicherte sich einen Premium-Service-Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Solche langfristigen Wartungsvereinbarungen generieren wiederkehrende, gut kalkulierbare Umsätze weit über die reine Installation hinaus.

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Das Projekt fügt sich nahtlos in die regionalen Ausbaupläne ein. Sachsen-Anhalt strebt nach aktuellen Prognosen bis zum Jahr 2028 die Installation von zirka 300 weiteren Turbinen an, was einem Leistungszubau von rund 1,9 Gigawatt entspricht.

Starke Jahresbilanz federt Verluste ab

Am Aktienmarkt rückt diese operative Perspektive heute in den Hintergrund. Der Kurs gibt um 3,58 Prozent auf 42,54 Euro nach. Dieser Rücksetzer relativiert sich bei einem Blick auf die jüngste Historie. Erst Mitte März markierte das Papier bei 46,18 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit einem beeindruckenden Plus von 174,63 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten nutzen Investoren die aktuelle Nachrichtenlage offenbar für klassische Gewinnmitnahmen nach einer langen Rally.

Die fundamentale Basis bleibt durch den stetigen Ausbau des margenstarken Service-Geschäfts intakt. Charttechnisch verfügt der Titel zudem über ein spürbares Polster nach unten. Der Abstand zur wichtigen 50-Tage-Linie beträgt beruhigende 11,93 Prozent. Solange dieser mittelfristige Trendindikator nicht unterschritten wird, ordnet sich der heutige Kursverlust als normale Konsolidierung in einer übergeordneten Aufwärtsbewegung ein.

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