Nordex Aktie: Starke Signale vor Zahlen
Der Windkraftanlagenbauer meldet weitere Großaufträge und eine verbesserte Profitabilität kurz vor der entscheidenden Bilanzveröffentlichung Ende Februar 2026.

- Neue Aufträge über 220 MW im Januar 2026
- Rekordauftragsvolumen von 10,2 GW im Vorjahr
- EBITDA-Marge im dritten Quartal fast verdoppelt
- Jahresabschluss und Ausblick am 26. Februar
Der Windkraftanlagenbauer Nordex lässt auch im neuen Jahr nicht locker. Kurz vor der wichtigen Bilanzvorlage melden die Hamburger eine ganze Serie neuer Aufträge, die das operative Momentum unterstreichen. Während die Aktie nach ihrem jüngsten Höhenflug leicht korrigierte, liefern die Fundamentaldaten frische Argumente für eine Fortsetzung des Wachstumskurses.
Die wichtigsten Fakten:
* Auftragseingang: 220 MW neue Bestellungen im Januar 2026.
* Track-Record: Rekordjahr 2025 mit 10,2 GW Gesamtvolumen.
* Wichtiger Termin: Veröffentlichung des Jahresabschlusses am 26. Februar.
* Aktueller Kurs: Die Aktie notiert bei rund 32,38 Euro.
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Auftragsbuch füllt sich weiter
Nach einem beeindruckenden Jahr 2025 knüpft Nordex nahtlos an die Erfolge an. Wie das Unternehmen am 6. Februar meldete, gingen im Januar Aufträge über insgesamt 220 Megawatt (MW) aus mehreren europäischen Märkten ein. Besonders der britische Markt sticht hervor: Hier wurden 14 Turbinen der Baureihe N163/6.X mit über 90 MW Leistung bestellt, deren Installation für 2028 geplant ist.
Auch technisch entwickelt sich das Portfolio weiter. In der Türkei, wo Aufträge über 78 MW verbucht wurden, kommen erstmals die leistungsstarken N175/6.X-Turbinen zum Einsatz. Ergänzt wird diese Serie durch Meldungen von Anfang Februar über Großprojekte in Schweden (189 MW für den Entwickler OX2) und einen Bürgerwindpark in Schleswig-Holstein (56 MW). Diese kontinuierliche Nachfrage bestätigt, dass die Technologie der Hamburger im Markt gefragt bleibt.
Fundamentale Wende greift
Die aktuellen Meldungen müssen im Kontext der enormen Kursrally der letzten zwölf Monate gesehen werden. Mit einem Plus von über 180 Prozent auf Jahressicht hat die Nordex-Aktie die operative Trendwende bereits weitgehend eingepreist. Basis dafür war das Rekordjahr 2025, in dem der Auftragseingang um 22,5 Prozent auf 10,2 Gigawatt gesteigert werden konnte.
Noch wichtiger als das reine Volumen ist jedoch die Profitabilität. Im dritten Quartal 2025 gelang es Nordex, die EBITDA-Marge von 4,3 auf 8,0 Prozent fast zu verdoppeln. Der Auftragsbestand von 14,9 Milliarden Euro bietet zudem eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Quartale. Dass der Kurs zuletzt rund 7 Prozent unter das 52-Wochen-Hoch von 34,92 Euro rutschte, werten Marktbeobachter vor diesem Hintergrund eher als gesunde Konsolidierung denn als Trendbruch.
Spannung vor dem 26. Februar
Der Fokus der Anleger richtet sich nun voll auf den 26. Februar 2026. An diesem Tag wird Nordex den vollständigen Jahresabschluss vorlegen. Entscheidend wird sein, ob das Management die angehobene Margenprognose von bis zu 8,5 Prozent bestätigen kann. Analysten erwarten für das vierte Quartal durchschnittlich einen Gewinn je Aktie von 0,67 Euro bei einem Umsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro. Bestätigen sich diese Zahlen und fällt der Ausblick positiv aus, könnte die Aktie den jüngsten Widerstand erneut testen.
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