Nordex Aktie: Technologiewechsel greift
Der Windanlagenbauer Nordex sichert sich bedeutende Aufträge in der Türkei und Deutschland mit seiner leistungsstarken Turbinengeneration, die für die angestrebte Profitabilitätssteigerung zentral ist.

- Strategischer Fokus auf profitable 6-MW-Turbinenklasse
- Großaufträge aus Türkei und Deutschland verbucht
- Ambitionierte EBITDA-Margenziele für 2026 gesetzt
- Aktie verzeichnet starken Wertzuwachs im Jahr
Der Windanlagenbauer Nordex untermauert seinen Kurswechsel von reinem Volumenwachstum hin zu nachhaltiger Profitabilität. Zwei frische Aufträge aus der Türkei und Deutschland rücken eine spezifische Turbinenklasse in den Mittelpunkt, die für die ehrgeizigen Margenziele des Hamburger Konzerns entscheidend ist.
Großaufträge stützen Strategie
In der Türkei sicherte sich das Unternehmen ein Projekt über 120 Megawatt. Die dort bestellten 18 Anlagen der N175/6.X-Serie sind mit einem zehnjährigen Premium-Servicevertrag gekoppelt und sollen ab August 2027 Strom liefern. Zeitgleich verbuchte der Konzern im deutschen Heimatmarkt einen Repowering-Erfolg: Für das Projekt „Lütau 2“ in Schleswig-Holstein liefert Nordex sieben Turbinen mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt an die NeXtWind Management GmbH.
Diese Auftragseingänge verdeutlichen die strategische Ausrichtung auf die leistungsstärkere 6-MW-Klasse. Branchenbeobachter werten die Standardisierung auf diese Turbinengeneration als wesentlichen Hebel, um operative Kosten zu senken und die Wartung der installierten Basis effizienter zu gestalten.
Genau diese operative Entwicklung spiegelt sich im Aktienkurs wider. Mit einem Schlusskurs von 45,02 Euro am Freitag notiert das Papier lediglich 2,5 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auf Jahressicht verzeichnet der Titel einen beachtlichen Wertzuwachs von knapp 194 Prozent.
Konkrete Ziele für 2026
Nach einem starken Geschäftsjahr 2025, das mit einem Nettoergebnis von 274 Millionen Euro abgeschlossen wurde, hat das Management die Messlatte für das laufende Jahr hoch gelegt. Für 2026 plant Nordex mit folgenden Eckdaten:
- Umsatz: 8,2 bis 9,0 Milliarden Euro
- EBITDA-Marge: 8,0 bis 11,0 Prozent
- Investitionsvolumen: 200 Millionen Euro
Mittelfristig peilt der Konzern eine EBITDA-Marge von 10 bis 12 Prozent an. Gelingt es Nordex, den Auftragsbestand weiterhin konsequent mit margenstarken Projekten der neuen Turbinengeneration zu füllen, rückt dieses ambitionierte Ziel in greifbare Nähe.
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