Nordex: Tolle Aussichten für das Geschäft und die Aktie

Von der früheren Krise ist beim Windkraftanlagen-Bauer Nordex nichts mehr zu spüren. Die Geschäfte laufen immer besser. Das bestätigen auch die aktuell vorgelegten Zahlen für das zweite Quartal. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis legten deutlich zu. Investoren zeigen sich darüber sehr erfreut und rechnen mit weiter steigenden Kursen.

 

© Nordex
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Nordex konnte den Umsatz in den letzten drei Monaten um 35% auf 1,1 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Das EBIT lag bei 36,7 Mio. Euro. Im 2. Quartal 2014 betrug es nur 15,9 Mio. Euro. Hochgerechnet verbesserte sich das EBIT im Vergleich zum 1. Halbjahr 2014 um 66% auf 61,5 Mio. Euro.

Auch die Auftragspipeline konnte sich im letzten halben Jahr hervorragend entwickeln. Der Auftragseingang erhöhte sich um rund 49% auf rund 1.4 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand stieg damit auf rund 1,8 Mrd. Euro. Eine Steigerung von 25,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum.

 

Nordex mit vollen Auftragsbüchern

Besonders viele Aufträge bringt Nordex das Auslandsgeschäft. Zuletzt erhielt Nordex einen wichtigen Auftrag aus Frankreich. Dadurch konnte sich der Windturbinenbauer in Frankreich die Marktführerschaft sichern.

Neben Frankreich hat Nordex auch große Aufträge aus der Türkei gemeldet.

 

Nordex erhöht seine Jahresziele

Entsprechend hat Nordex seine Jahresziele angehoben. Der Umsatz soll zwischen 2,1 und 2,2 Mrd. Euro liegen. Bisher ging der Konzern von 1,9 bis 2,1 Mrd. Euro aus.

Auch der Auftragseingang wurde auf 2,1 bis 2,3 Mrd. Euro neu geschätzt. Das sind 300 Mio. Euro mehr als ursprünglich geplant.

 

Nordex-Aktie - Potential noch längst nicht ausgeschöpft

Von den guten Nachrichten getrieben, springt die Nordex-Aktie von einem Hoch zum nächsten. Der Kurs notiert auf höchstem Stand seit Herbst 2008. Analysten zufolge ist das Potential noch längst nicht ausgeschöpft. Sie halten Kurse von bis zunächst 28 Euro für realistisch.

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Aus charttechnischer Sicht befindet sich Nordex in einer Widerstandszone. Mit einem nachhaltigen Anstieg über rund 37 Euro sollte die Widerstandszone überwunden sein und der Weg nach oben frei. Doch bis dahin müssen zahlreiche Widerstände abgearbeitet werden.

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