Nordex: Wie sattelfest ist der neue Kursaufschwung?

Pünktlich zur heutigen Hauptversammlung in Rostock präsentiert sich der Windanlagenbauer Nordex an der Börse wieder deutlich freundlicher. Was allerdings in der Hauptsache nicht selbst angestoßen wurde, sondern durch einen Konkurrenten.

Denn Siemens Gamesa hat sich dahingehend geäußert, dass man mit einem Ende der Preissenkungen in der Branche rechnet. Seit drei Quartalen würde man eine Stabilisierung sehen, was die Hoffnung schürt, dass es womöglich sogar an absehbarer Zeit wieder leicht aufwärtsgehen könnte.

Nordex bleibt vorsichtig

Nordex selbst gab sich auf der Hauptversammlung eher zurückhaltend. So stellt das Unternehmen frühestens für 2020 wieder eine positive Geschäftsentwicklung in Aussicht. Erst dann rechnet man mit einer Erholung auf dem immer noch wichtigsten Markt Deutschland, der aber wegen der Umstellung der Vergabeverfahren für Windkraftanlagen derzeit kaum Beiträge zum Geschäft liefert.

Gelingt der Turnaround?

Umso erstaunlicher, dass die Anleger in der Aktie doch wieder in den vergangenen Wochen stärker zugegriffen haben. Was für die langfristige Tendenz eine interessante Perspektive liefert. Denn sollte die Bodenbildung damit abgeschlossen sein, würden die Chancen auf eine positive Erholungsphase deutlich steigen. Aus charttechnischer Sicht entscheidend dürfte dabei die Marke von 14 Euro sein, die es zu überwinden gilt.

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