Norma Group mit besserem Ergebnis als erwartet

Beim Spezialisten für Verbindungstechnik Norma Group lief es im vergangenen Geschäftsjahr etwas besser als zuvor erwartet. Das Unternehmen, das unter anderem Steckverbindungen und Schellen produziert, die unter anderem bei Fahrzeugen aller Art zum Einsatz kommen, übertraf am Ende die zuvor gesenkten Prognosen.

Ende letzten Jahres hatte Norma seine Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Dies war notwendig geworden, weil es auf dem amerikanischen Markt einen Nachfrageeinbruch insbesondere bei Nutzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Maschinen gegeben hatte. Deshalb rechnete Norma nur noch mit stabilen Umsätzen statt eines ursprünglich erwarteten Wachstums. Dieses hat man nun doch geschafft.

Norma übertrifft Analystenprognosen

So konnte Norma im Gesamtjahr einen Umsatz von knapp 895 Millionen Euro ausweisen, ein Plus von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Analystenprognosen hatten hier wie auch beim Unternehmen selbst nur einen unveränderten Umsatz erwartet. Die positive Überraschung ergab sich dabei vor allem aus den Ergebnissen des vierten Quartals, wo statt eines erwarteten Umsatzrückgangs von 2 % nur ein Rückgang um 0,7 % erreicht werden konnte.

Hinsichtlich der Profitabilität konnte das Unternehmen für das Gesamtjahr ein kleines Plus von 0,8 % auf 157,5 Millionen Euro im EBITA ausweisen. Die Marge blieb unverändert bei 17,6 %. Und das, obwohl im vierten Quartal das EBITA um 2,1 % auf 84,9 Millionen Euro zurückging.

Das am Ende doch überraschende leichte Wachstum sorgt dafür, dass die Aktie nach den Zahlen mit einem Aufschlag von über 3 % deutlich im Plus liegt.

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