Norsk Hydro Aktie: Qatalum-Schnitt!
Die Norsk Hydro Aktie verliert deutlich, obwohl das Unternehmen Fortschritte bei der Emissionsreduktion meldet. Analysten sind skeptisch und ein Produktionsausfall in Katar belastet die Gewinne.

- Aktie verliert über sieben Prozent an Wert
- CO2-Ausstoß in der Logistik um 35 Prozent gesenkt
- Produktion in Katar läuft nur noch auf 60 Prozent
- Analysten stufen Bewertung auf Hold herab
Norsk Hydro meldet operative Erfolge beim Klimaschutz. Währenddessen lässt die Aktie am Freitag deutlich Federn. Ein massiver Rückgang der Emissionen in der Logistik steht einem schwierigen Marktumfeld und skeptischen Analysten gegenüber.
Grüne Logistik als Meilenstein
Der Konzern senkte den CO2-Ausstoß auf einer wichtigen europäischen Schifffahrtsroute um bis zu 35 Prozent. Technische Upgrades an zwei Frachtschiffen ermöglichten diesen Schritt. Diese Schiffe transportieren emissionsarmes Aluminium von Norwegen in die Kernmärkte Europas. Das Ziel bleibt ambitioniert: Bis 2030 will Norsk Hydro die gesamten Treibhausgasemissionen um 30 Prozent reduzieren.
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Analysten ziehen die Reißleine
An der Börse dominiert heute jedoch die Skepsis. Die Aktie verliert über sieben Prozent und notiert bei 9,13 Euro. Damit korrigiert das Papier deutlich von seinem jüngsten 52-Wochen-Hoch bei 10,02 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index von 14,3 gilt der Wert technisch als extrem überverkauft.
Analysten mahnen zur Vorsicht. Die Deutsche Bank stufte das Papier von „Buy“ auf „Hold“ herab, obwohl sie das Kursziel auf 100 norwegische Kronen anhob. Die Experten betrachten die hohen Aluminiumpreise als bereits eingepreist. Morgan Stanley bleibt parallel dazu bei der Bewertung „Equal Weight“.
Produktionsausfall in Katar
Zusätzlich belasten geopolitische Spannungen im Nahen Osten das Geschäft. Das Joint Venture Qatalum in Katar läuft aufgrund von Energieengpässen nur noch mit 60 Prozent der Kapazität. Dieser Produktionsausfall von geschätzt 130.000 Tonnen schmälert die Gewinne aus den aktuell hohen Marktprämien erheblich.
Ende April veröffentlicht Norsk Hydro die Zahlen für das erste Quartal. Dann wird sich zeigen, wie stark die gestiegenen Kosten für Energie und Tonerde die Bilanz belasten. Langfristig setzt der Vorstand auf den Ausbau der Kreislaufwirtschaft, etwa durch ein neues Recyclingwerk in Spanien mit einer Kapazität von 120.000 Tonnen.
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