Novo Nordisk Aktie: Wegovy-Streit in Schweden
Novo Nordisk legt Berufung gegen die Ablehnung der Erstattung für Wegovy in Schweden ein. Parallel zieht das Unternehmen eine US-Patentklage zurück, während die Aktie trotz Umsatzwachstums unter Druck steht.

- Berufung gegen schwedische Erstattungsablehnung
- Rückzug von US-Patentklage gegen Hims & Hers
- Umsatzwachstum im Adipositas-Segment um 31 Prozent
- Aktienkurs verliert seit Jahresbeginn deutlich
Novo Nordisk kämpft um die Erstattungsfähigkeit von Wegovy in Schweden. Nach der Ablehnung durch die schwedische Arzneimittelbehörde TLV hat der Pharmahersteller nun offiziell Berufung eingelegt.
Warum die TLV ablehnte
Die TLV begründete ihre Entscheidung mit Zweifeln an der praktischen Umsetzbarkeit der Verschreibungsregeln. Konkret bezweifelt die Behörde, dass Ärzte die vorgesehenen Kriterien konsequent einhalten werden — also Wegovy nur Patienten mit hohem BMI und spezifischen Begleiterkrankungen zu verschreiben. Novo Nordisk hält dem entgegen, das Medikament sei für die Zielgruppe kosteneffektiv, und will die Entscheidung anfechten, um Patienten ab zwölf Jahren den Zugang im schwedischen Gesundheitssystem zu ermöglichen.
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Strategiewechsel im US-Markt
Parallel dazu zog Novo Nordisk eine Patentklage gegen den US-amerikanischen Telemedizin-Anbieter Hims & Hers Health zurück. Der Hintergrund: Hims & Hers stellt sein Geschäftsmodell um — weg von selbst hergestellten Kompositionen der Abnehmmedikamente, hin zur Verteilung der FDA-zugelassenen Originalpräparate Ozempic und Wegovy. Der Rückzug der Klage ebnet diesen Weg.
Zahlen und Investoren
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Novo Nordisk einen Umsatz von 309,1 Milliarden DKK, ein Plus von zehn Prozent bei konstanten Wechselkursen. Das Segment Adipositas-Behandlung wuchs dabei um 31 Prozent auf 82,3 Milliarden DKK.
Unter den institutionellen Investoren zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Bank of America reduzierte ihre Position im dritten Quartal um rund neun Prozent, während Flow Traders seine Beteiligung um mehr als 500 Prozent aufstockte — allerdings von einer deutlich kleineren Ausgangsbasis.
Trotz des operativen Wachstums steht die Aktie erheblich unter Druck. Seit Jahresbeginn hat sie rund 25 Prozent verloren und notiert aktuell weit unterhalb ihrer gleitenden Durchschnitte. Der durchschnittliche Analystenkonsens lautet derzeit „Hold“ mit einem Kursziel von 49,93 USD. Am 30. März 2026 folgt der Ex-Dividenden-Tag für eine Ausschüttung von 1,2751 USD je Aktie, die Zahlung ist für den 8. April angesetzt.
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