Novo Nordisk Aktie: Zenagamtide gegen Kniearthrose in Phase 3
Novo Nordisk testet Zenagamtide gegen Kniearthrose, erwartet aber für 2026 einen Umsatz- und Gewinnrückgang.

- Phase-3-Studie AMAZE 6 gestartet
- Umsatzprognose 2026 leicht gesenkt
- Citi sieht Potenzial für Wegovy-Pille
- Wichtige Termine im Juni und Q4
Novo Nordisk baut sein Imperium aus. Der dänische Pharmakonzern testet seinen neuen Wirkstoff Zenagamtide nun gezielt gegen Kniearthrose. Die Pipeline wächst rasant. Die kurzfristigen Gewinnaussichten trüben das Bild allerdings.
Angriff auf neue Märkte
Im Zentrum steht das Studienprogramm AMAZE. Die Phase-3-Studie AMAZE 6 rekrutiert aktuell aktiv Patienten. Das Ziel: Zenagamtide soll Übergewicht reduzieren und Knieschmerzen lindern. Ein Erfolg würde den adressierbaren Markt massiv vergrößern. Der Konzern verteidigt damit seinen Marktanteil von 55 Prozent bei wöchentlichen Abnehmspritzen.
Der Konzern belässt es nicht bei Arthrose. Weitere klinische Studien prüfen den Wirkstoff bei Schlafapnoe. Auch die langfristige Gewichtserhaltung nach einer Abnahme steht auf dem Prüfstand. Das Unternehmen verabreicht den Wirkstoff per Spritze unter die Haut.
Preisdruck bremst das Wachstum
Trotz der vollen Pipeline schrumpft das operative Geschäft. Novo Nordisk erwartet für 2026 einen währungsbereinigten Rückgang bei Umsatz und Betriebsgewinn. Das Minus soll zwischen vier und zwölf Prozent liegen. Immerhin fällt die Prognose damit etwas besser aus als zuvor.
Analysten reagieren verhalten. Die US-Bank Citi belässt die Aktie auf „Neutral“. Das Kursziel steigt leicht auf 290 dänische Kronen. Die Experten befürchten sinkende Preise im Diabetes-Geschäft. Das drückt auf die Margen.
Hoffnung macht dagegen die orale Version von Wegovy. Citi traut der Abnehmpille im laufenden Jahr einen Umsatz von 2,7 Milliarden US-Dollar zu. In der Spitze rechnen die Analysten sogar mit acht Milliarden US-Dollar. Damit liegen sie deutlich über den Markterwartungen.
Wichtige Termine im Blick
An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Auf Jahressicht verlor die Aktie rund 35 Prozent. Zuletzt kehrte jedoch Schwung zurück. Aktuell notiert das Papier bei 38,56 Euro. Das entspricht einem komfortablen Abstand zur 50-Tage-Linie.
Am 7. Juni präsentiert das Management auf der ADA-Konferenz neue Daten. Investoren erhoffen sich dort Details zum Zenagamtide-Programm. Im vierten Quartal folgt dann die Entscheidung der US-Gesundheitsbehörde FDA über das Präparat CagriSema. Diese Termine dürften die Richtung für das restliche Jahr vorgeben.
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