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Novo Nordisk: Insulin-Spezialist unter Währungsdruck

Auf die jüngsten Quartalszahlen des dänischen Insulin-Spezialisten Novo Nordisk reagierten die Anleger äußerst verschnupft.

Das Unternehmen meldete in der Vorwoche einen Rückgang beim operativen Gewinn um 9 % auf 12,2 Milliarden Kronen, was umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro sind. Im Vorfeld hatten die Analysten eher damit gerechnet, dass Novo Nordisk seinen Vorjahresgewinn leicht steigern kann.

Novo Nordisk leidet unter Wechselkursen

Problematisch auch die Umsatzentwicklung. Hier ergab sich im zweiten Quartal ein Rückgang um 4 %. Wobei die Rückgänge vor allem damit zu tun hatten, dass die dänische Krone gegenüber dem Dollar deutlich stärker wurde. Novo Nordisk macht gut die Hälfte seiner Umsätze in Nordamerika und steht damit deutlich unter dem Einfluss von Wechselkursschwankungen. Immerhin:

Unterstützung hält

Für das Gesamtjahr bleibt Novo Nordisk vorsichtig optimistisch. So wurde die bisherige Prognose bestätigt, dass man währungsbereinigt ein Umsatzplus von 3-5 % schafft und beim operativen Ergebnis von 2-5 %. Das dürfte auch der Grund gewesen sein, warum die Aktie nach der sichtbar negativen Reaktion nach der Vorlage der Zahlen nicht weiter abgeben musste, sondern sich nun im Bereich der 50- bzw. 100-Tage-Linie als Unterstützungszone stabilisieren kann. Damit gibt es zumindest eine theoretische Chance, dass sich der Wert zügig wieder berappeln kann.

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