Nu Holdings: BlackRock baut 8,4-%-Position auf

BlackRock und US-Pensionsfonds stocken bei Nu Holdings auf. Der Fintech-Konzern plant Milliardeninvestitionen in KI und Produkte.

Die Kernpunkte:
  • BlackRock hält 8,4 Prozent
  • Pensionsfonds Michigan stockt um 40 Prozent auf
  • Rekordgewinn von 2,9 Milliarden US-Dollar
  • Investitionsoffensive von 8,2 Milliarden Dollar geplant

BlackRock und staatliche Pensionsfonds setzen verstärkt auf Nu Holdings. Während der lateinamerikanische Fintech-Riese die Marke von 127 Millionen Kunden knackt, wächst das Gewicht der Profi-Investoren im Aktionariat deutlich.

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hält mittlerweile eine passive Beteiligung von 8,4 % an den Class-A-Aktien. Parallel dazu stockte der Pensionsfonds des US-Bundesstaats Michigan seine Position im vergangenen Quartal um 40 % auf 540.800 Papiere auf. Pictet Asset Management weitete sein Engagement ebenfalls aus und verwaltet nun rund 4,75 Millionen Anteile.

Das operative Wachstum stützt dieses Vertrauen. Allein in Mexiko bedient das Unternehmen inzwischen 15 Millionen Kunden. Damit festigt Nu Holdings seinen Platz unter den drei führenden Banken des Landes.

Für den Kernmarkt Brasilien plant das Management im Jahr 2026 eine Investitionsoffensive über 45 Milliarden Real. Umgerechnet fließen damit etwa 8,2 Milliarden US-Dollar primär in künstliche Intelligenz und Produktinnovationen. Ziel ist es, die finanzielle Inklusion voranzutreiben und die operative Effizienz zu steigern.

Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Nu Holdings bei einem Umsatz von 16,3 Milliarden US-Dollar einen Rekordgewinn von 2,9 Milliarden US-Dollar. Die Eigenkapitalrendite erreichte zuletzt beachtliche 33 %.

An der Börse spiegelt sich die Dynamik nur teilweise wider. Die Aktie notiert aktuell bei 14,04 US-Dollar und damit rund elf Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von 30 Tagen verbuchte das Papier immerhin ein Plus von knapp 13 Prozent.

Trotz der Wachstumszahlen bleibt ein Risikofaktor bestehen: Die Quote notleidender Kredite lag zuletzt bei 7,9 %. Im Mai 2026 veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Quartal. Marktbeobachter werden dann besonders darauf achten, ob die aggressive Expansion die Kreditqualität weiter belastet.

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