NuScale Power: RoPower-Entscheidung zur Jahresmitte 2026
NuScale Power kämpft mit schwachen Quartalszahlen, setzt aber auf eine milliardenschwere Pipeline und die TVA-Partnerschaft.

- 6-Gigawatt-Chance mit TVA
- Umsatz bricht um 96 Prozent ein
- Milliarden-Liquidität als Puffer
- RoPower-Entscheidung zur Jahresmitte
NuScale Power liefert derzeit einen klassischen Börsenkonflikt. Die Projektfantasie ist groß, die aktuellen Zahlen sind schwach. Im Zentrum steht eine mögliche Großoffensive bei kleinen modularen Reaktoren. Genau hier entscheidet sich, ob aus der nuklearen Story belastbare Umsätze werden.
6-Gigawatt-Chance mit TVA
Der wichtigste Kurstreiber bleibt die mögliche Ausweitung der Partnerschaft mit der Tennessee Valley Authority. Das Management betont Fortschritte bei einem potenziellen Einsatz von kleinen modularen Reaktoren mit 6 Gigawatt Leistung.
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Das Vorhaben läuft zusammen mit ENTRA1 Energy. Für NuScale wäre es ein Kernstück der Vermarktung im großen Maßstab. Der Markt sieht darin eine Chance, weil Strombedarf aus Rechenzentren und Industrie weiter steigt.
Ein Vorteil bleibt die Regulierung. NuScale ist weiterhin der einzige Anbieter mit einer Designzulassung der US-Atomaufsicht NRC. Das zählt besonders, wenn Versorger und Datenzentren rund um die Uhr CO2-arme Grundlast suchen.
Verluste belasten das Bild
Die Quartalszahlen zeigen die andere Seite der Geschichte. Im ersten Quartal 2026 erzielte NuScale nur rund 565.000 Dollar Umsatz. Das entspricht einem Rückgang um 96 Prozent zum Vorjahr.
Der Nettoverlust lag bei 44,0 Millionen Dollar. Als Gründe gelten abgeschlossene frühere Projektphasen und höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Damit bleibt der Weg zu stetigen Erlösen lang.
Immerhin ist die Kasse gut gefüllt. NuScale verfügt derzeit über mehr als 1 Milliarde Dollar Liquidität. Dieser Puffer soll helfen, lange Projektlaufzeiten bis zu endgültigen Investitionsentscheidungen zu überbrücken.
Das gilt auch für das RoPower-Projekt in Rumänien. Dort peilt das Unternehmen zur Jahresmitte 2026 eine Go-or-No-Go-Entscheidung an. Das dürfte spannend werden, weil dieser Schritt den Zeitplan der internationalen Expansion prägen kann.
Analysten sehen Ausführungsrisiken
Die Banken bleiben vorsichtig. HSBC startete die Beobachtung im zweiten Quartal 2026 mit „Hold“ und einem Kursziel von 13 Dollar. Die Begründung: starke Branchentrends treffen auf erhebliche Finanzierungsrisiken.
Northland und B. Riley senkten ihre Kursziele jeweils auf 19 Dollar. Sie verweisen auf mögliche Verwässerung durch At-the-Market-Aktienausgaben. Dazu kommt der lange Weg von einer 6-Gigawatt-Pipeline zu festen Stromabnahmeverträgen.
Parallel baut NuScale an der Lieferkette. Die erweiterte Partnerschaft mit Framatome soll die Fertigung von Brennelementen absichern. Das ist wichtig, wenn die ersten US-Einsätze zum Jahrzehntwechsel gelingen sollen.
Kurz gesagt: Die NuScale-Aktie hängt an zwei konkreten Marken. Die 6-Gigawatt-Pipeline muss in feste Verträge übergehen. Bei RoPower liefert die Entscheidung zur Jahresmitte 2026 den nächsten harten Prüfpunkt.
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