Nvidia Aktie: 500-Milliarden-Projekt mit OpenAI

Nvidia sichert sich exklusiven Zugriff auf HBM4-Chips und plant ein 500-Milliarden-Rechenzentrum mit OpenAI und SoftBank.

Die Kernpunkte:
  • Exklusive Partnerschaft mit SK Hynix
  • Gemeinsame Entwicklung von HBM4-Speicher
  • 500-Milliarden-Rechenzentrum in Ohio
  • Insider-Verkauf vor Kursrücksetzer

Nvidia baut seine Vormachtstellung radikal aus. CEO Jensen Huang sichert sich nicht nur exklusiven Zugriff auf knappe Speicherchips. Der Konzern plant offenbar auch ein gigantisches Rechenzentrum mit OpenAI. Die Dimensionen sprengen bisherige Vorstellungen.

Pakt gegen den Engpass

Hochleistungs-Speicherchips bleiben auf Jahre Mangelware. Huang sieht darin keine normale Zyklik. Er spricht von einem strukturellen Engpass durch die enorme KI-Nachfrage. Die Folge: Nvidia rückt noch enger mit SK Hynix zusammen.

Die Südkoreaner sollen künftig bis zu 70 Prozent von Nvidias HBM4-Bedarf decken. Beide Firmen entwickeln die nächste Speicher-Generation nun gemeinsam. Südkoreanische Fabriken sollen zu exklusiven KI-Produktionsstätten für Nvidia umgebaut werden.

Gigantisches Rechenzentrum in Ohio

Parallel dazu sickern Details zu einem beispiellosen Infrastrukturprojekt durch. Nvidia plant laut Berichten ein riesiges Rechenzentrum in Ohio. Partner sind OpenAI und SoftBank. Das Investitionsvolumen liegt bei geschätzten 500 Milliarden US-Dollar.

Die Anlage soll enorme Ausmaße annehmen. OpenAI pachtet die Server für zwei Jahrzehnte. Nvidia liefert die Hardware und sichert die Finanzierung ab. Der Startschuss für die erste Phase fällt voraussichtlich 2028.

Insider-Verkäufe vor dem Kursrutsch

An der Börse weht aktuell ein rauerer Wind. Die Nvidia-Aktie schloss am Mittwoch bei 174,20 Euro. Auf Wochensicht steht ein Minus von rund sieben Prozent auf der Kurstafel. Das Papier notiert damit spürbar unter seinem Rekordhoch aus dem Mai.

Für Aufsehen sorgt eine Transaktion aus der Teppichetage. Direktor Mark Stevens trennte sich Anfang Juni von einer Million Aktien. Der Verkauf brachte ihm rund 221 Millionen US-Dollar ein. Brisant: Die Deals passierten kurz vor dem jüngsten Marktrücksetzer.

CEO Huang lässt sich von der Korrektur nicht beirren. Er bezeichnet den aktuellen Rücksetzer als klare Kaufgelegenheit. Der Aufbau der weltweiten KI-Infrastruktur stehe erst ganz am Anfang. Charttechnisch bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Die Aktie behauptet ein solides Polster auf die 200-Tage-Linie bei 161,85 Euro. Der RSI-Indikator nähert sich mit einem Wert von 42 dem überverkauften Bereich.

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