Nvidia Aktie: 60 Prozent Kurspotenzial bei 37 Analysten
Nvidia sichert sich Kernenergie für KI-Rechenzentren und ernennt neuen Vertriebschef. Analysten sehen trotz Kursdelle 60 Prozent Potenzial.

- Mikroreaktor von Valar Atomics geplant
- Ex-Microsoft-Manager für Vertrieb verpflichtet
- Analysten erwarten 60 Prozent Kurspotenzial
- Aktie konsolidiert unter Rekordhoch
Nvidia rüstet sich für die nächste Phase im KI-Wettlauf. Der Chipkonzern sichert sich neue Energiequellen. Parallel dazu holt das Unternehmen prominente Verstärkung an Bord. Analysten sehen enormes Kurspotenzial. Der Aktienkurs schwächelt derweil leicht.
Mikroreaktoren und Vertriebskraft
Nvidia baut ein kleines Rechenzentrum in Utah. Dafür arbeitet der Konzern mit dem Kernkraft-Startup Valar Atomics zusammen. Ein Mikroreaktor soll die neuen Blackwell-Chips antreiben. Das Ziel: Der Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren soll massiv sinken.
Für den weltweiten Vertrieb gibt es ein neues Gesicht. Nicholas Parker übernimmt als Executive Vice President. Der langjährige Microsoft-Manager soll das Geschäft mit großen Firmen und Cloud-Anbietern ausbauen.
Analysten sehen massives Potenzial
An der Wall Street herrscht große Einigkeit. 37 Analysten raten mehrheitlich zum starken Kauf. Sie erwarten im Schnitt ein Kurspotenzial von rund 60 Prozent. Als Preistreiber gelten die neue Vera-Rubin-Plattform und wachsende Einnahmen aus dem CPU-Geschäft.
Nvidia beherrscht den Markt für KI-Grafikprozessoren fast nach Belieben. Der Marktanteil liegt bei gut 80 Prozent. Im ersten Geschäftsquartal schoss der Umsatz mit Rechenzentren um 92 Prozent nach oben.
Konzernchef Jensen Huang blickt optimistisch in die Zukunft. Er rechnet bis 2030 mit globalen Infrastruktur-Ausgaben von bis zu vier Billionen Dollar jährlich. Das bietet reichlich Raum für weiteres Wachstum.
Aktie im Konsolidierungsmodus
An der Börse spiegelt sich die Euphorie derzeit nur bedingt wider. Die Aktie ging am Freitag bei 171,98 Euro aus dem Handel. Auf Monatssicht steht ein Minus von gut sieben Prozent auf der Kurstafel. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf knapp sieben Prozent.
Damit hinkt Nvidia einigen Konkurrenten aus dem Halbleitersektor hinterher. Vom Rekordhoch im Mai trennen das Papier gut 15 Prozent. Hält die Unterstützung an der 200-Tage-Linie bei 164,21 Euro, könnte der Wert seinen Aufwärtstrend in Kürze fortsetzen.
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