Nvidia Aktie: 80 Milliarden Dollar im Quartal erwartet
Nvidia vor Quartalsbericht: Analysten erwarten Umsatzsprung auf fast 80 Milliarden Dollar. Spannung um neue Vera-Rubin-Chip-Generation.

- Umsatzprognose von fast 80 Milliarden Dollar
- Fokus auf Vera-Rubin-Architektur
- Bruttomarge soll bei 74,5 Prozent bleiben
- Aktie seit Jahresbeginn 20 Prozent im Plus
Die Erwartungen an den wertvollsten Chipkonzern der Welt kennen kaum noch Grenzen. Wenn Nvidia heute nach US-Börsenschluss seine Bücher für das erste Quartal öffnet, rechnen Analysten mit einem Umsatzsprung auf fast 80 Milliarden US-Dollar. Der Bericht gilt als wichtigster Gradmesser für den globalen Ausbau der KI-Infrastruktur.
Im Detail prognostiziert die Wall Street einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,78 US-Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 120 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Investoren achten besonders auf die Bruttomarge. Diese soll trotz des komplexen Wechsels auf neue Chip-Architekturen bei robusten 74,5 Prozent verharren.
An der Börse herrscht im Vorfeld Optimismus. Die Nvidia-Aktie notiert aktuell bei 193,32 Euro und verbucht damit seit Jahresbeginn ein Plus von 20 Prozent. Zum Rekordhoch aus der vergangenen Woche fehlt lediglich ein moderater Anstieg von knapp vier Prozent.
Der Blick richtet sich auf Vera Rubin
Während die aktuelle Blackwell-Generation die Kassen füllt, schaut der Markt bereits weiter. Im Zentrum des Interesses steht die kommende „Vera Rubin“-Architektur für autonome KI-Systeme. Der Chip-Entwickler hat sich dafür bereits umfangreiche Speicherkapazitäten bei Partnern wie SK Hynix gesichert. Die Massenproduktion bei TSMC startet voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Rückenwind erhält das Unternehmen durch die massiven Investitionspläne seiner größten Kunden. Alphabet, Amazon, Microsoft und Meta wollen im laufenden Jahr branchenweit rund 725 Milliarden US-Dollar in ihre Infrastruktur stecken. Das entspricht einem Anstieg von 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Großteil dieses Budgets fließt direkt in KI-Rechenzentren.
Geopolitik als Zünglein an der Waage
Das Rechenzentrumsgeschäft macht inzwischen mehr als 90 Prozent der Konzernerlöse aus. Für das abgelaufene Quartal kalkulieren Experten hier mit Einnahmen von gut 73 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu sorgen jüngste diplomatische Gespräche zwischen den USA und China für Bewegung. Eine mögliche Lockerung der Exportbeschränkungen für Halbleiter könnte Nvidias Absatz von lokalisierten Chips in Asien neu beleben.
Die Telefonkonferenz des Managements am späten Abend wird die Richtung vorgeben. Konkrete Aussagen zum Produktionshochlauf der Rubin-Chips und erste Lieferpläne für große Cloud-Anbieter entscheiden darüber, ob die aktuelle Marktkapitalisierung von 5,5 Billionen US-Dollar gerechtfertigt ist.
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