Nvidia Aktie: Analysten jubeln, Kurs zuckt
Nvidia übertrifft mit 81,6 Milliarden Dollar Umsatz die Erwartungen, doch die Aktie reagiert verhalten. Analysten heben Kursziele an, während Investoren abwarten.

- Umsatzsprung auf 81,6 Milliarden Dollar
- Analysten erhöhen Kursziele auf bis zu 300 Dollar
- Aktienrückkaufprogramm auf 119 Milliarden Dollar ausgeweitet
- KI-Infrastrukturmarkt bis 2030 auf 3-4 Billionen Dollar geschätzt
Rekordquartal, Kurszielanhebungen im Dutzend — und die Aktie reagiert kaum. Diese Diskrepanz sagt viel über den Markt und Nvidia gerade aus.
Zahlen, die kaum zu toppen sind
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte Nvidia einen Umsatz von 81,6 Milliarden Dollar — ein Plus von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über den Konsensschätzungen. Der bereinigte operative Gewinn kletterte um rund 150 Prozent auf 53,5 Milliarden Dollar. Das Rechenzentrumsgeschäft, angetrieben von der Blackwell-Architektur, stieg allein auf etwa 75 Milliarden Dollar — fast die Hälfte davon entfiel auf Blackwell-Produkte.
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Für das laufende Quartal stellt das Unternehmen rund 91 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Das lag ebenfalls klar über dem, was Analysten erwartet hatten.
Kursziele auf breiter Front nach oben
Die Reaktion der Analystenszene fiel eindeutig aus. Stifel hob sein Kursziel von 250 auf 282 Dollar an und verwies dabei auf Nvidias Vera-CPU als zusätzlichen Wachstumshebel. Mizuho und Jefferies gingen noch weiter und taxieren den fairen Wert nun jeweils bei 300 Dollar — Mizuho mit „Outperform“, Jefferies mit „Buy“. Jefferies-Analyst Blayne Curtis sieht Nvidia fest im Zentrum der KI-Welle verankert, räumte aber ein, dass Anleger weiterhin Fragen rund um modulare Rechenzentrumsarchitekturen beschäftigen.
Kein Wunder, dass dieser Vorbehalt die Kursreaktion dämpfte: Nachbörslich gab die Aktie leicht nach, obwohl sie seit Ende März bereits rund ein Drittel zugelegt hatte. Die Erwartungen institutioneller Investoren waren schlicht außergewöhnlich hoch.
Kapitaleinsatz auf Rekordniveau
Nvidia kaufte im abgelaufenen Quartal eigene Aktien im Wert von 19 Milliarden Dollar zurück und weitete die Ermächtigung auf 119 Milliarden Dollar aus — rund 38 Milliarden Dollar davon stehen noch zur Verfügung. Den Ausblick auf den Gesamtmarkt für KI-Infrastruktur beziffert das Unternehmen bis 2030 auf 3 bis 4 Billionen Dollar.
Ob die Aktie aus ihrer aktuellen Stagnation ausbricht, dürfte vor allem davon abhängen, wie schnell sich das physische KI-Geschäft — zuletzt mit über 9 Milliarden Dollar Jahresumsatz — weiter beschleunigt. Neue automotive-Partnerschaften mit BYD, Geely, Hyundai und Uber deuten an, dass Nvidia seinen Addressable Market gezielt verbreitert. Das nächste konkrete Datum im Blick: die Juli-Quartalszahlen, die die 91-Milliarden-Prognose bestätigen oder widerlegen werden.
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