Nvidia Aktie: Blackwell zwei Generationen voraus
Trotz schwächerer Kursentwicklung sehen Analysten bei Nvidia Potenzial: Die Blackwell-Plattform gilt als technologisch führend, während die Aktie günstig bewertet ist.

- Nvidia-Aktie mit geringerem Kursplus als Konkurrenz
- Blackwell-Plattform als technologischer Vorsprung
- DeepSeek setzt zunehmend auf Huawei-Chips
- Mehrheit der Analysten empfiehlt Nvidia zum Kauf
Während Intel und AMD in diesem Jahr mit Kursgewinnen von rund 81 Prozent beziehungsweise 43 Prozent glänzen, hinkt Nvidia mit einem Plus von etwa sieben Prozent hinterher. Paradoxerweise ist die Aktie dadurch günstiger geworden als seit Jahren nicht mehr — und genau das weckt die Aufmerksamkeit der Wall Street.
Bewertung auf Zehnjahrestief
Goldman Sachs hat festgestellt, dass der Median der Wachstumsaktien in ihrem Screening ein Kurs-Gewinn-Verhältnis auf einem fast zehnjährigen Tiefstand aufweist. Nvidia ist davon nicht ausgenommen: Das Papier wird derzeit zum rund 17-fachen der erwarteten Gewinne je Aktie für 2027 gehandelt — deutlich unter dem Branchendurchschnitt von etwa 20. Für Oppenheimer-Analyst Rick Schafer ist das ein klares Kaufsignal. Er stuft die Aktie als seinen „Top-Pick“ mit einem Kursziel von 265 Dollar ein, was vom letzten Schlusskurs bei knapp 200 Dollar ein Aufwärtspotenzial von über 32 Prozent bedeutet.
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Sein zentrales Argument: die Blackwell-Plattform. Die Blackwell Ultra GB300-Racks seien dem Markt „zwei Generationen voraus“ und böten die beste Leistung pro Watt sowohl beim Training als auch bei der Inferenz. Ein einzelnes Rack verbindet dabei 72 GPUs und 36 CPUs zu einem integrierten System — entscheidend für die zunehmende Kommerzialisierung von KI-Anwendungen.
Neue Konkurrenz aus China
Gleichzeitig wächst der Druck von einer unerwarteten Seite. DeepSeek, das chinesische KI-Startup, hat eine neue Modellversion vorgestellt, die erstmals eng mit Huaweis Chip-Technologie entwickelt wurde. Damit vollzieht DeepSeek eine deutliche Abkehr von der bisherigen Abhängigkeit von Nvidia-Hardware. Huawei bestätigte, dass seine Ascend-Chips in Teilen des Trainingsprozesses zum Einsatz kamen.
Für Nvidia ist das eine ungünstige Entwicklung. US-Exportbeschränkungen haben den Zugang zum chinesischen Markt bereits eingeschränkt, und der Schritt zeigt, dass führende chinesische KI-Modelle zunehmend auf heimische Hardware setzen können. Das gefährdet langfristig das Entwickler-Ökosystem, das Nvidia in China aufgebaut hat.
Trotzdem bleibt der Analystenkonsens eindeutig: Von 43 bei TipRanks erfassten Analysten empfehlen 41 die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 273,57 Dollar. Bernstein Research hält an einem Kursziel von 300 Dollar fest und sieht leistungsstarke KI-Chips als Schlüsseltechnologie weit in die 2030er-Jahre hinein. Goldman Sachs erwartet zudem eine Rückkehr des Anlegerinteresses zu strukturellen Wachstumswerten — ausgelöst durch sinkende Anleiherenditen und gedämpfte Konjunkturaussichten. Nvidia steht dabei ganz oben auf der Liste.
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