Nvidia Aktie: China-Milliardenauftrag
Nvidia steht vor einem Lieferdefizit von 1,3 Millionen H200-Chips für China. Das Unternehmen reagiert mit milliardenschweren Investitionen in Produktion und Technologie, um die Nachfrage zu bedienen.

- Chinesische Firmen orderten über zwei Millionen H200-Chips
- Nur 700.000 Einheiten sind aktuell verfügbar
- Milliardeninvestitionen in Groq-Lizenzen und Intel-Kapazitäten
- Analysten halten Kursziel von 275 Dollar für realistisch
Nvidia steht vor einem massiven Lieferproblem. Chinesische Tech-Konzerne haben für 2026 über zwei Millionen H200-Chips bestellt – doch der Konzern hat nur 700.000 Einheiten auf Lager. Gleichzeitig investiert Nvidia Milliarden in Übernahmen und neue Produktionskapazitäten, um den Engpass zu durchbrechen.
Nachfrage explodiert: 1,3 Millionen Chips fehlen
Die Zahlen sind eindeutig: Chinesische Unternehmen wollen 2026 mehr als zwei Millionen H200-Chips von Nvidia. Im Bestand befinden sich jedoch lediglich 700.000 Einheiten. Die Lücke von 1,3 Millionen Chips zwingt das Management zum Handeln.
Nvidia hat Fertigungspartner TSMC angewiesen, die Produktion der H200-Serie sofort hochzufahren. Allein ByteDance, die Muttergesellschaft von TikTok, plant für 2026 Investitionen von rund 14,3 Milliarden Dollar in Nvidia-Chips. Möglich macht das eine kürzlich erteilte Exportgenehmigung der US-Regierung, die Lieferungen trotz früherer Beschränkungen erlaubt.
Strategische Offensive: 25 Milliarden Dollar im Einsatz
Parallel zum Nachfrageschub sichert sich Nvidia technologische Vorteile durch gezielte Zukäufe. Das Unternehmen hat einen 20-Milliarden-Dollar-Lizenzvertrag mit dem KI-Chip-Start-up Groq abgeschlossen. Nvidia erwirbt nicht-exklusive Lizenzen für Groqs Inferenz-Technologie und übernimmt einen Großteil der Ingenieure.
Zusätzlich fließen fünf Milliarden Dollar an Intel. Mit dieser Investition sichert sich Nvidia Zugang zu Intels fortschrittlichen Packaging-Anlagen (Foveros und EMIB). Hintergrund: Die CoWoS-Engpässe bei TSMC hatten 2025 die Auslieferungen verlangsamt. Durch die Diversifizierung der Lieferkette will Nvidia seinen Auftragsrückstand im ersten Quartal 2026 schneller abbauen.
Analysten sehen Kursziel bei 275 Dollar
Trotz des jüngsten Rücksetzers von rund 190 Dollar bleibt die Stimmung unter Analysten positiv. Für das Geschäftsjahr 2026 wird mit Umsätzen von etwa 212,8 Milliarden Dollar gerechnet – nahezu eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Bernstein-Analyst Stacy Rasgon bekräftigte sein „Outperform”-Rating mit einem Kursziel von 275 Dollar.
Allerdings steigen die Kosten: Die hohe KI-Nachfrage hat die Preise für Speichermodule von etwa 5,50 auf über 20 Dollar getrieben. Nvidia dürfte deshalb die Preise für kommende GPUs wie die RTX 5090 und Enterprise-Hardware anheben, um die Margen zu schützen.
Die wichtigsten Eckdaten:
* Aktueller Kurs: 186,50 Dollar (-0,55%)
* ByteDance-Investitionsplan: ~14,3 Milliarden Dollar für 2026
* Lieferdefizit: ~1,3 Millionen H200-Einheiten
* Analystenziel: 275 Dollar (Bernstein)
* Strategische Ausgaben: 20 Milliarden (Groq) + 5 Milliarden (Intel)
Die bestätigten Aufträge aus China schaffen einen stabilen Umsatzboden für die kommenden Quartale. Entscheidend wird sein, wie schnell Nvidia die Produktionskapazitäten erweitern kann.
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