Nvidia Aktie: China-Problem wächst
Der KI-Chip-Hersteller sieht sich mit verschärften US-Exportbeschränkungen für China und einer pausierten Milliardeninvestition bei OpenAI konfrontiert, während Partnerunternehmen weiterhin starke KI-Nachfrage signalisieren.

- US-Behörden blockieren Export von H200-Chips nach China
- Geplante 100-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI pausiert
- Partner Palantir und Teradyne melden starke KI-getriebene Zahlen
- Nächster Quartalsbericht am 25. Februar erwartet
Der KI-Chip-Riese steht vor wachsenden Hürden: Während die US-Regierung den Export wichtiger H200-Chips nach China blockiert, stocken Investitionsverhandlungen mit Großkunde OpenAI. Gleichzeitig zeigen Zahlen von Partnern wie Palantir und Teradyne, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ungebrochen ist.
Export-Stopp belastet China-Geschäft
Die regulatorischen Probleme in China verschärfen sich. Laut Berichten der Financial Times und AASTOCKS liegt der Verkauf von H200-Chips an chinesische Kunden derzeit auf Eis. Das US-Handelsministerium hat seine Prüfung zwar abgeschlossen, doch weitere Behörden blockieren die finale Freigabe.
Konkret sollen das Außenministerium sowie die Verteidigungs- und Energieministerien auf strengere Beschränkungen oder erweiterte Sicherheitsprüfungen dringen. Die Folge: Chinesische Abnehmer halten sich mit festen Bestellungen zurück, da die Lizenzlage unklar bleibt. Auch Konkurrent AMD warnte am Mittwoch vor Unsicherheiten in der Region – trotz 390 Millionen Dollar Umsatz mit KI-Chips in China.
OpenAI-Deal auf Eis gelegt
Parallel sorgen Berichte über die Beziehung zu OpenAI für Aufmerksamkeit. Laut CNBC liegen Verhandlungen über eine geplante 100-Milliarden-Dollar-Investition Nvidias in OpenAI derzeit „auf Eis“. Der Deal, der im September 2025 diskutiert wurde, ist bis heute nicht unterzeichnet.
Beide CEOs bemühten sich um Schadensbegrenzung: Jensen Huang und Sam Altman dementierten Spannungen. Altman bezeichnete Berichte, OpenAI teste Alternativen zu Nvidia-Hardware, als „Wahnsinn“ und bekräftigte, man plane langfristig Großkunde zu bleiben. Dennoch diversifiziert OpenAI seine Hardware-Partner und arbeitet mit AMD, Broadcom und Cerebras zusammen – letzterer Deal hat ein Volumen von über 10 Milliarden Dollar.
Starke Signale aus der Branche
Die geopolitischen Belastungen stehen im Kontrast zu robusten Nachfragesignalen. Am Dienstag übertrafen sowohl Datenanalyst Palantir als auch Halbleiter-Testausrüster Teradyne die Erwartungen deutlich – getrieben durch KI-Investitionen.
Teradyne prognostiziert für 2026 weiteres Wachstum durch KI-Nachfrage. Palantir meldete 70 Prozent Umsatzwachstum im Jahresvergleich. Analysten werten diese Zahlen als positives Signal für Nvidia: Die Unternehmensausgaben für KI-Infrastruktur bleiben trotz makroökonomischer Unsicherheiten hoch.
Quartalszahlen am 25. Februar
Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 4,4 Billionen Dollar – etwa 15 Prozent unter den jüngsten Höchstständen. Am 25. Februar nach Börsenschluss folgen die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026. Analysten erwarten einen Umsatz von etwa 65 Milliarden Dollar, was einem Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Die Zahlen werden zeigen müssen, ob die starke Nachfrage die regulatorischen Risiken aufwiegen kann.
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