Nvidia Aktie: Geschäftserfolge gefeiert!
Der KI-Chip-Hersteller Nvidia darf seine H200-Prozessoren wieder nach China liefern, was zusätzliche Umsätze generiert. Analysten sehen darin einen starken Wachstumshebel.

- Exportgenehmigung für H200-Chip unter strengen Auflagen
- China-Geschäft bringt reinen Bonusumsatz für Nvidia
- Großkunden wie Alibaba und Tencent dürfen bestellen
- Analysten halten an hohen Kurszielen für die Aktie fest
Über ein Jahr lang war der lukrative chinesische Markt für den KI-Giganten faktisch abgeriegelt. Nun laufen die Produktionsbänder für das Reich der Mitte wieder an. CEO Jensen Huang bestätigte auf der GTC-Konferenz den Erhalt der nötigen Exportlizenzen für den H200-Chip. Für Investoren ändert diese Entwicklung schlagartig die Ausgangslage für die kommenden Quartale.
Strenge Auflagen für den Neustart
Der Weg zurück nach Asien ist allerdings engmaschig reguliert. Nach einer anfänglichen Blockade erlaubte die US-Regierung im Dezember den Export des fortschrittlichen H200-Prozessors unter einer harten Bedingung: Die USA kassieren 25 Prozent der Verkaufserlöse. Zusätzlich prüfen die Behörden eine Obergrenze von 75.000 Chips pro chinesischem Kunden, wobei das Gesamtvolumen auf eine Million Prozessoren gedeckelt werden könnte. Auf der anderen Seite haben auch die Regulierer in Peking grünes Licht gegeben. Tech-Schwergewichte wie ByteDance, Alibaba und Tencent dürfen die Hardware nun in großen Mengen ordern.
Ein unerwarteter Bonus
Finanziell birgt die Wiedereröffnung erhebliche Chancen. Bislang kalkulierte das Management in seiner Umsatzprognose von 78 Milliarden US-Dollar für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 mit exakt null Einnahmen aus dem chinesischen Rechenzentrumsgeschäft. Jeder nun abgewickelte Auftrag fließt somit als reiner Bonus in die Bilanzen ein. Zur Einordnung: Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 erwirtschaftete der Konzern bereits Rekordumsätze von knapp 216 Milliarden US-Dollar. Ein wiederbelebter China-Handel, der früher ein Viertel der Gesamterlöse ausmachte, fungiert hier als zusätzlicher Hebel für das ohnehin starke Wachstum.
Wall Street bleibt optimistisch
An der Börse spiegelte sich diese Fantasie zuletzt noch nicht wider. Die Aktie verzeichnete auf Wochensicht einen leichten Rücksetzer von knapp drei Prozent und notiert aktuell bei 146,70 Euro. Analysten lassen sich von solchen kurzfristigen Schwankungen jedoch nicht beirren, zumal ihre bisherigen Modelle das China-Comeback noch gar nicht als Gewinntreiber einpreisen. Die aktuellen Kursziele der US-Großbanken fallen entsprechend ambitioniert aus:
- Goldman Sachs & Morgan Stanley: 250 US-Dollar
- Bank of America & Wedbush: 275 US-Dollar
- Cantor Fitzgerald: 300 US-Dollar
Der Fokus richtet sich nun auf die tatsächliche Abwicklungsgeschwindigkeit der Bestellungen. CEO Jensen Huang plant bereits den nächsten Schritt und peilt für Anfang des kommenden Jahres auch die Exportfreigabe für die neue Blackwell-Generation an. Das tatsächliche Ausmaß dieses Umsatzschubs hängt in den nächsten Monaten maßgeblich vom Tempo der Zoll- und Aufsichtsbehörden auf beiden Seiten des Pazifiks ab.
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