Nvidia Aktie: Mega-Deal
Nvidia und Meta vereinbaren eine umfassende Partnerschaft im zweistelligen Milliardenbereich, um Metas Rechenzentren mit GPUs, CPUs und Netzwerktechnik auszustatten.

- Einsatz von Millionen Blackwell- und Rubin-GPUs geplant
- Meta nutzt Grace-CPUs erstmals eigenständig im großen Stil
- Deal umfasst tiefes Co-Design und Sicherheitsfunktionen
- Aktien von Nvidia und Meta legen nachbörslich zu
Nvidia und Meta zurren eine mehrjährige, „multigenerationale“ Partnerschaft für KI-Infrastruktur fest – und das in einer Größenordnung, die in der Branche selten ist. Im Kern geht es um die Ausstattung von Metas Hyperscale-Rechenzentren mit Nvidia-Hardware und um eine engere technische Zusammenarbeit. Nach der Mitteilung legten beide Aktien im nachbörslichen Handel zu.
Worauf zielt die Kooperation konkret ab – nur auf Chips, oder auf ein komplettes Rechenzentrums-Paket?
- Geplant ist der Einsatz von Millionen Blackwell-GPUs sowie der nächsten Generation Rubin-GPUs in Metas Rechenzentren.
- Zusätzlich umfasst der Deal Grace-CPUs (Arm-basiert), die für 2027 angekündigten Vera-CPUs sowie Spectrum‑X Ethernet für das Netzwerk.
- Meta will Grace erstmals in großem Stil als eigenständige CPU im Datacenter nutzen – nicht nur als CPU-Komponente „neben“ GPUs in Serversystemen.
Hardware in neuer Breite
Dass Meta Grace-CPUs als Standalone-Chips in großem Maßstab einsetzt, ist für Nvidia mehr als ein Liefervertrag. Es stützt die Strategie, nicht nur GPUs zu verkaufen, sondern End-to-End-Bausteine für Rechenzentren bereitzustellen – von CPU über GPU bis Networking.
Milliardenrahmen über Metas KI-Budgets
Konkrete Vertragskonditionen nannten die Unternehmen nicht. Laut CNBC ordnete Analyst Ben Bajarin (Creative Strategies) die Dimension jedoch als „sicher im zweistelligen Milliardenbereich“ ein und verwies darauf, dass ein erheblicher Teil von Metas Investitionen in den Ausbau mit Nvidia fließen dürfte.
Meta hatte im Januar angekündigt, 2026 bis zu 135 Mrd. US-Dollar für KI ausgeben zu wollen. Außerdem steht ein US-Infrastrukturprogramm von 600 Mrd. US-Dollar bis 2028 für Rechenzentren und verwandte Infrastruktur im Raum.
Co-Design, Sicherheit und Netzwerk
Die Zusammenarbeit geht über Beschaffung hinaus. Beide Teams wollen laut Nvidia in ein tiefes Co-Design einsteigen, um KI-Modelle für Metas zentrale Workloads zu optimieren und zu beschleunigen.
Ein weiterer Baustein: Meta setzt Nvidia Confidential Computing für „Private Processing“ bei WhatsApp ein. Dadurch sollen KI-Funktionen möglich werden, während Vertraulichkeit und Integrität von Nutzerdaten gewahrt bleiben. Diese Sicherheitsfunktionen sollen auf weitere Anwendungsfälle im Meta-Portfolio ausgeweitet werden.
Beim Netzwerk plant Meta den Rollout von Spectrum‑X Ethernet, um KI-Skalierung mit vorhersehbarer, niedriger Latenz zu erreichen und zugleich Betriebs- sowie Energieeffizienz zu verbessern.
Kursreaktion und Signalwirkung für den Wettbewerb
Im nachbörslichen Handel stieg Nvidia laut Seeking Alpha um rund 1,8%, Meta um etwa 1,5%. AMD gab laut CNBC dagegen um rund 4% nach.
Der Deal unterstreicht Nvidias starke Position im KI-Infrastrukturmarkt – auch vor dem Hintergrund knapper Verfügbarkeit. Laut CNBC sind Blackwell-GPUs weiter rückständig, während Rubin jüngst in die Produktion gegangen ist. Die Vereinbarung verschafft Meta damit Zugriff auf beide Generationen in größerem Umfang.
Im Fokus steht nun der nächste Zahlenblock: Am 25. Februar legt Nvidia die Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor – und dürfte dabei auch mehr Kontext zur Nachfrage und zur wirtschaftlichen Bedeutung großer Unternehmenskunden liefern.
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