Nvidia Aktie: RTX-Spark-PCs starten am 16. Oktober
Vorbestellungen für RTX-Spark-PCs laufen; die Lieferung soll am 16. Oktober starten, während Gespräche über Reflection AI offenbleiben.

- Microsoft nimmt Bestellungen für RTX-PCs an
- Versandstart ist für 16. Oktober vorgesehen
- Upscale AI plant Token-Fabric-Einführung ab Q4 2026
- Nvidia und Reflection AI verhandeln ohne Einigung
Nvidia und Microsoft bringen ihre angekündigten Windows-PCs mit NVIDIA RTX Spark näher an den Marktstart. Am Mittwoch präsentierten die Unternehmen die Geräte. Microsoft eröffnete zugleich die Vorbestellungen für seinen Surface Laptop Ultra und weitere RTX-Spark-PCs.
Die Auslieferung soll am 16. Oktober beginnen. Für Anleger liegt damit ein konkreter Produkttermin vor, während mögliche weitere Investitionen von Nvidia noch Gegenstand von Gesprächen sind.
Vorbestellungen laufen, Auslieferung steht bevor
Die Ankündigung verbindet die gemeinsame Produktpräsentation mit einem bereits eröffneten Bestellprozess. Der nächste Schritt ist die geplante Auslieferung. Vorbestellungen und tatsächliche Lieferungen sind dabei unterschiedliche Etappen: Die Geräte lassen sich bestellen, der Versand soll erst zum angekündigten Termin starten.
Für die Einordnung der Nvidia-Nachrichten ist dieser Unterschied wichtig. Beim PC-Angebot haben die beteiligten Unternehmen Produkte vorgestellt und den nächsten Umsetzungsschritt benannt. Das Vorhaben steht damit auf einer anderen Grundlage als ein möglicher Unternehmenskauf, über dessen Struktur erst verhandelt wird.
Microsoft beschränkt das Angebot nicht auf den eigenen Surface Laptop Ultra. Die Vorbestellungen umfassen auch weitere Windows-PCs mit RTX Spark. Der angekündigte Auslieferungsstart betrifft damit ein breiteres Geräteangebot und nicht allein das Surface-Modell.
Auch die Vernetzung kommt voran
Parallel dazu gibt es einen weiteren angekündigten Einsatz von Nvidia-Technik. Das von Nvidia unterstützte Unternehmen Upscale AI stellte am Donnerstag seine Netzwerkplattform Token Fabric vor. Reuters zufolge soll sie KI-Chips verschiedener Anbieter miteinander verbinden.
Die Plattform kombiniert Netzwerkchips und Software von Upscale mit Geräten, die NVIDIA Spectrum-X nutzen. Upscale kündigte den Beginn der Einführung für das vierte Quartal 2026 an. Weitere Schritte sollen gestaffelt bis 2027 folgen.
Für Nvidia ist dabei die Einbindung von Spectrum-X der konkrete Bezugspunkt. Die Meldung beschreibt keinen abgeschlossenen flächendeckenden Einsatz, sondern eine angekündigte Einführung in mehreren Etappen. Anders als beim bevorstehenden PC-Versand erstreckt sich dieser Zeitplan über einen längeren Zeitraum.
Reflection bleibt ein mögliches Geschäft
Die gestern gemeldeten Gespräche über Reflection AI ergänzen dieses Bild, sind aber noch keine vereinbarte Transaktion. Reuters berichtete unter Berufung auf die Financial Times über frühe Verhandlungen. Denkbar seien eine höhere Beteiligung, die Bereitstellung von Rechenkapazität oder eine Übernahme.
Bloomberg zufolge wurden noch keine Konditionen vereinbart. Reuters konnte den Bericht nicht unabhängig bestätigen und verwies darauf, dass die Gespräche scheitern könnten. Nvidia und Reflection AI äußerten sich zunächst nicht.
Damit stehen zwei unterschiedliche Nachrichtenlagen nebeneinander: bestätigte Produktankündigungen mit Umsetzungsterminen und ein mögliches Geschäft ohne Einigung. Der nächste konkrete Termin ist der geplante Auslieferungsbeginn der RTX-Spark-PCs am 16. Oktober.
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