Nvidia: Cerebras IPO fordert Marktführung heraus

Cerebras Systems konkretisiert Börsenpläne, während Nvidia am 20. Mai seine Quartalsergebnisse vorlegt. Der Wettbewerb im KI-Chipmarkt verschärft sich.

Die Kernpunkte:
  • Cerebras reicht Börsenantrag ein
  • Nvidia präsentiert Q1-Zahlen am 20. Mai
  • Aktie notiert sieben Prozent unter Hoch
  • Institutioneller Investor hält über fünf Prozent

Nvidia bekommt Konkurrenz— und der Markt schaut genau hin. Während der KI-Chiphersteller seine Quartalsergebnisse für den 20. Mai vorbereitet, hat Rivale Cerebras Systems am Dienstag offiziell seine Börsenpläne konkretisiert.

Cerebras greift an

Das Halbleiter-Startup Cerebras Systems plant seinen Börsengang und zielt damit direkt auf Nvidias Kerngeschäft: KI-Infrastruktur für Rechenzentren. Das Unternehmen entwickelt sogenannte Wafer-Scale-Chips, die speziell für KI-Workloads ausgelegt sind. Zu den Kunden zählen Amazon, Meta und OpenAI.

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Nvidia bleibt der klare Marktführer bei KI-Training und Inferenz-Hardware. Der Cerebras-Börsengang zeigt aber, dass das Feld breiter wird. Kein Wunder, dass Analysten die Transaktion als Signal für wachsenden Wettbewerb im KI-Chipmarkt werten.

Um die eigene Lieferkette abzusichern, hat Nvidia angekündigt, bis zu 500 Milliarden Dollar in die US-amerikanische Fertigung zu investieren.

Quartalszahlen am 20. Mai

Am 20. Mai legt Nvidia seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Das Quartal endete am 26. April 2026. Die Erwartungen sind hoch: CEO Jensen Huang hat zuletzt Plattformumsätze von mindestens einer Billion Dollar bis 2027 in Aussicht gestellt.

Der Optionsmarkt zeigt klare Positionierung. Ein Großteil der Optionsaktivität fließt in Call-Positionen— ein Zeichen für institutionelles Vertrauen in den weiteren Kurs. Eine SEC-Meldung vom 28. April offenbarte außerdem, dass ein großer institutioneller Investor eine passive Beteiligung von mehr als fünf Prozent aufgebaut hat.

Kurs unter Druck, Trend intakt

Die Nvidia-Aktie notiert aktuell bei rund 170 Euro und liegt damit rund sieben Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 182 Euro, das Ende April erreicht wurde. Auf Jahressicht steht ein Plus von knapp 70 Prozent zu Buche. Der RSI von knapp 50 signalisiert weder Überkauft- noch Überverkauft-Territorium.

Marktbeobachter diskutieren auch über einen möglichen Aktiensplit. Bei rund 200 Dollar handelt die Aktie in den USA an einem Niveau, das historisch Spekulationen über Kursanpassungen befeuert. Zuletzt hatte Nvidia 2024 einen zehn-zu-eins-Split durchgeführt, als der Kurs rund 1.200 Dollar erreichte. Ob das Management erneut handelt, hängt davon ab, ob die Aktie in Richtung neuer Allzeithochs läuft— und genau das entscheiden die Zahlen vom 20. Mai mit.

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