NVIDIA KI-Hype wird zum Bumerang
NVIDIA-Aktie stürzt um 3,5 Prozent ab, nachdem Gewinnmitnahmen und US-Handelsbeschränkungen gegen China den KI-Sektor unter Druck setzen.

- Aktienkurs bricht um 3,5 Prozent ein
- Gewinnmitnahmen nach starkem KI-Boom
- US-Handelsbeschränkungen gefährden China-Geschäft
- Gesamter Tech-Sektor gerät unter Druck
Die NVIDIA-Aktie erlebte am Freitag einen regelrechten Absturz und brach um 3,5 Prozent ein. Nach dem Erreichen eines neuen Rekordtiefs am Vortag setzte sich die Talfahrt fort – ein deutliches Zeichen dafür, dass der KI-Boom seine ersten Risse zeigt.
Der Chiphersteller, der lange als unantastbarer König der Künstlichen Intelligenz galt, kämpft plötzlich mit den Realitäten des Marktes. Während der Titel seit April noch um beeindruckende 85 Prozent zulegen konnte und aktuell bei 180,20 US-Dollar notiert, mehren sich die Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Rally.
Gewinnmitnahmen treffen den Tech-Riesen hart
Vor dem verlängerten Wochenende griffen Investoren massiv zum Verkauf. Marktbeobachter sprechen von gesunden Gewinnmitnahmen, da das Thema Künstliche Intelligenz vorerst ausgereizt erscheint. Diese Einschätzung trifft den Konzern besonders hart, dessen Erfolg maßgeblich auf der KI-Euphorie aufbaut.
Die Schwäche beschränkt sich nicht nur auf NVIDIA. Der gesamte Tech-Sektor geriet unter Druck – ein Zeichen dafür, dass Anleger ihre Strategie überdenken. Während Apple sich noch knapp über Wasser halten konnte, erwischte es den Halbleiter-Giganten umso heftiger.
China-Geschäft bringt neue Unsicherheit
Zusätzlichen Druck erhält der Konzern durch politische Entwicklungen. Die US-Regierung plant, bestehende Ausnahmen von Handelsbeschränkungen zu widerrufen, die bisher den Verkauf von Halbleitern nach China ermöglichten. Diese Entscheidung könnte das lukrative China-Geschäft erheblich beeinträchtigen.
Trotz eines Umsatzanstiegs von 56 Prozent zeigt sich: Selbst starke Fundamentaldaten können die Marktdynamik nicht mehr stützen, wenn die Stimmung kippt. Die Frage bleibt, ob der Tech-Pionier seine Vormachtstellung in der KI-Branche langfristig verteidigen kann oder ob die goldenen Zeiten bereits vorüber sind.
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