NVIDIA: Kommt tatsächlich der große Wurf?

Wird er oder wird er nicht? Seit Wochen steht der amerikanische Grafikkarten-Spezialist NVIDIA im Mittelpunkt von Branchenspekulationen. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Vorstellung einer neuen Grafikkarten-Generation.

Der Hype, der sich hier insbesondere in der Gaming-Gemeinde breitgemacht, lässt sich nur mit wenigen anderen Events vergleichen, ähnlich wie Apples Developer-Konferenzen, wo regelmäßig neue Hard- oder Software vorgestellt wird.

NVIDIA lädt ein

Wahlweise unter dem Pseudonym GTX 2080 oder GTX 1180 rechnen Analysten, Journalisten und Konsumenten für die nächsten Wochen mit einer großen Markteinführung. NVIDIA selbst tut einiges dafür, um die Spannung hoch zu halten. So wurde gerade für den 20. August nur einen Tag vor der Kölner Gamescom zu einem großen Event geladen. Dass hierbei in den amerikanischen und in den deutschen Einladungen unterschiedliche Akzente gesetzt wurden (vielleicht nur aus Übersetzungsfehlern heraus) heizt die Spekulation nur noch weiter an.

Neues Wachstum voraus?

Tatsache ist: NVIDIA wird mit einer neuen Grafikkarten-Serie aufwarten und damit den Grundstein für einen neuen Wachstumsschub legen. Zumal man hier als Marktführer in diesem Bereich inzwischen sehr restriktiv gegenüber Lieferanten und Geschäftskunden vorgeht, um die Marktposition größtmöglich abzusichern. Angesichts des technologischen Vorsprungs muss das Unternehmen auch nur wenig Konkurrenz befürchten.

Trendbestätigung

Das spiegelt sich auch in der Akte wider. Auch wenn es zuletzt etwas wackliger wurde, so zeigt sich die Aktie von NVIDIA doch weiterhin in ihrem bisherigen Aufwärtstrend. Zuletzt hatte man dabei die 100-Tage-Linie als Unterstützung bestätigen können. Das ist zwar keine Garantie, dass hier nicht doch noch eine größere Korrektur hereinplatzt. Doch wenn NVIDIA tatsächlich eine überzeugende Vorstellung seiner neuen Grafikkarten hinbekommt, dürfte auch die Aktie weiterhin davon profitieren.

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