Ocugen Aktie: Finanzspritze gesichert

Das Biotech-Unternehmen Ocugen hat eine Kapitalerhöhung über 22,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Finanzierung folgte auf positive klinische Daten und sichert die finanzielle Reichweite bis Ende 2026.

Die Kernpunkte:
  • Kapitalerhöhung über 22,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen
  • Positive Phase-2-Daten für Gentherapie OCU410 veröffentlicht
  • Finanzielle Reichweite bis ins vierte Quartal 2026
  • Aktienausgabe zu 1,50 Dollar an RTW Investments

Ocugen hat sich frisches Kapital besorgt – und das zu einem bemerkenswert guten Zeitpunkt. Die Biotechfirma schloss in der dritten Januarwoche 2026 eine Kapitalerhöhung über 22,5 Millionen US-Dollar ab. Das Timing? Kurz nach positiven Studiendaten zu ihren Gentherapie-Kandidaten. Die Aktie schloss die Woche bei 1,65 Dollar und damit deutlich über dem Ausgabepreis der neuen Aktien.

15 Millionen neue Aktien, klare Ansage

Am 23. Januar gab Ocugen 15 Millionen neue Aktien zu je 1,50 Dollar aus. Nach Abzug von Gebühren und Kosten fließen dem Unternehmen netto rund 20,85 Millionen Dollar zu. Federführend bei der Finanzierung war der auf Healthcare spezialisierte Investor RTW Investments.

Die Mittel sind für allgemeine Unternehmenszwecke, Investitionsausgaben und Betriebskapital vorgesehen. Entscheidend: Das Management bestätigte, dass die Finanzierungsreichweite nun bis ins vierte Quartal 2026 reicht. Für ein Biotech-Unternehmen ohne Umsätze ist das eine wichtige Atempause, um klinische Programme ohne akuten Liquiditätsdruck voranzutreiben.

Investoren reagieren auf klinische Fortschritte

Die Kapitalerhöhung folgte auf zwei positive Datenmeldungen Mitte Januar. Am 15. Januar veröffentlichte Ocugen Phase-2-Daten zu OCU410, einer Gentherapie gegen geografische Atrophie bei trockener altersabhängiger Makuladegeneration. Die Therapie reduzierte das Fortschreiten der Läsionsfläche um 46 Prozent – ein vielversprechender Wirksamkeitsnachweis.

Wenige Tage zuvor, am 12. Januar, präsentierte das Unternehmen Phase-1-Ergebnisse zu OCU410ST für Morbus Stargardt, eine erbliche Netzhauterkrankung. Die aufeinanderfolgenden Erfolgsmeldungen dürften institutionelle Investoren überzeugt haben, bei der Finanzierung zu 1,50 Dollar einzusteigen.

Fokus verschiebt sich auf Ausführung

Mit der Finanzierung im Rücken und drei Quartalen finanzieller Reichweite richtet sich der Blick auf die nächsten Schritte. Die Aktie bewegt sich innerhalb ihrer 52-Wochen-Spanne von 0,52 bis 1,96 Dollar im oberen Bereich. Ob sich der Kurs über der Marke von 1,50 Dollar stabilisieren kann, wird sich in den kommenden Handelstagen zeigen.

Entscheidend werden nun weitere klinische Meilensteine sein – insbesondere die Ausgestaltung möglicher Phase-3-Studien für die Lead-Kandidaten. Der nächste größere Katalysator dürfte der Jahresabschlussbericht oder Updates zu den Studienprogrammen sein.

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