Ocugen: CFO kauft 21.000 Aktien

Ocugens Finanzchef erwirbt Aktien im Wert von 26.000 Euro. Das Unternehmen treibt mehrere Gentherapie-Studien voran und plant baldige Zulassungsanträge.

Die Kernpunkte:
  • Finanzvorstand kauft 21.000 Aktien
  • Phase-3-Studie zu OCU400 läuft
  • Zulassungsantrag für drittes Quartal geplant
  • 130 Millionen Dollar Kapital beschafft

Ocugen steht vor einem entscheidenden Halbjahr. Die Biotech-Firma treibt gleich mehrere Gentherapie-Kandidaten voran — und ihr Finanzchef hat gerade frisches Vertrauen bewiesen. Rita Johnson-Greene kaufte im Juni 21.000 Aktien für rund 26.000 Euro. Ein klares Signal.

Pipeline marschiert

Der wichtigste Kandidat heißt OCU400. Das Medikament gegen Retinitis Pigmentosa, eine erbliche Netzhauterkrankung, läuft in Phase 3. Ocugen hat alle 140 Patienten rekrutiert. Schon im dritten Quartal 2026 will das Unternehmen die Zulassung beantragen.

Parallel dazu startet eine weitere Phase-3-Studie: OCU410 gegen trockene altersbedingte Makuladegeneration. Auch hier liegt der Start im dritten Quartal. Und für OCU410ST, eine Therapie gegen die erbliche Augenerkrankung Stargardt, steht noch im Sommer eine Zwischenanalyse an.

Das sind drei potenzielle Meilensteine in wenigen Monaten. Kein Wunder, dass der Markt genau hinsieht.

Finanziert für die Wende

Diese Studien kosten Geld. Ocugen hat deswegen eine Wandelschuldverschreibung über 130 Millionen Dollar platziert. Das Kapital soll reichen, um die anstehenden regulatorischen Schritte und die Studienerweiterungen zu stemmen.

Der Aktienkurs notiert aktuell bei 1,12 Euro. Das ist ein Plus von knapp 33 Prozent im Jahresvergleich, aber mehr als 52 Prozent unter dem Hoch von 2,35 Euro aus dem März. Der Relative-Stärke-Index liegt mit 46,5 im neutralen Bereich. Die vergangene Woche brachte immerhin einen Zuwachs von knapp 11 Prozent.

Die zweite Jahreshälfte 2026 wird zur Bewährungsprobe für Ocugen. Gelingen die Zulassungseinreichung und die neuen Studien, könnte das Bild schnell anders aussehen. Bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen, droht Rückschlag. Die CFO-Transaktion deutet jedenfalls auf Optimismus im Management hin.

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