Oesterreich Post: Durchschnittliches Volumen
Die Österreichische Post lanciert eine Briefmarkenserie zu gefährdeten Tierarten. Die Aktie zeigt sich zuletzt mit leichten Gewinnen, bleibt aber unter dem Jahreshoch.

- Neue Serie „Gefährdete Tierarten“ gestartet
- Erste Marke zeigt Europäischen Ziesel
- Sonderpostamt im Wildpark eingerichtet
- Aktie notiert knapp unter Jahreshoch
Briefmarken mit bedrohten Tierarten – das klingt nach einem Nischengeschäft. Für die Österreichische Post ist es mehr als das. Das Unternehmen startet eine neue Serie namens „Gefährdete Tierarten“.
Den Auftakt macht der „Europäische Ziesel“. Die Briefmarke hat einen Nennwert von 1,25 Euro. Künstlerin Liz Wurzinger entwarf das Motiv. Insgesamt 230.000 Stück gibt es von der ersten Ausgabe. Verkauft wird sie in den Postfilialen und online.
Zur Veröffentlichung richtet die Post ein Sonderpostamt ein. Es steht im Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal. Das unterstreicht die thematische Ausrichtung.
Sondereditionen wie diese sind für Postgesellschaften ein traditionsreiches Geschäft. Sie binden Kunden und pflegen die Marke. Parallel dazu kämpft der klassische Logistiksektor mit hohem Kostendruck. Die Österreichische Post hält sich mit solchen Nischenprodukten ein zweites Standbein offen.
An der Börse läuft es zuletzt verhalten. Die Aktie notierte am Donnerstag bei 31,80 Euro. Über die Woche blieb sie nahezu unverändert mit plus 0,47 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt das Papier bei plus 1,27 Prozent. Zum 52-Wochen-Hoch von 36,00 Euro aus dem April fehlen rund zwölf Prozent. Das Tief bei 28,95 Euro ist gut zehn Prozent entfernt.
Das Marktumfeld in Wien bleibt gedämpft. Der ATX notierte zuletzt mit Abschlägen. Andere Branchenvertreter wie die Vienna Insurance Group stehen mit ihren Quartalszahlen im Fokus der Anleger. Für die Österreichische Post bleibt die Herausforderung, in einem wettbewerbsintensiven Logistikmarkt die operative Effizienz zu halten. Die neue Briefmarkenserie ist ein kleiner, aber sichtbarer Beitrag zur Markenpflege.
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