OHB: Eine Milliarde Dollar für Raumfahrtexpansion
OHB plant Aktienplatzierung über eine Milliarde Dollar zur Finanzierung des Verteidigungsgeschäfts und erreicht Rekord-Auftragsbestand.

- Aktienplatzierung im Milliardenbereich geplant
- Free Float soll auf 20 Prozent steigen
- Auftragsbestand erreicht neuen Höchstwert
- Prognose für Umsatz bis 2028 angehoben
Raumfahrt trifft Kapitalmarkt: OHB SE bereitet eine Aktienplatzierung im Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar vor. Das Bremer Unternehmen will damit seine Aktionärsbasis grundlegend verbreitern — und frisches Kapital für den Ausbau im Verteidigungsgeschäft sichern.
Konsortium wächst, Free Float soll steigen
Für die Transaktion hat OHB das Bankenkonsortium erweitert. Neben Deutsche Bank, Goldman Sachs und JPMorgan kommen weitere Institute hinzu. Der Markt stuft das Vorhaben als „Re-IPO“ ein.
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Derzeit hält die Gründerfamilie Fuchs rund 65 Prozent der Anteile. Der Finanzinvestor KKR kommt auf etwa 29 Prozent. Nach Abschluss der Transaktion — die neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie Umplatzierungen der Altaktionäre umfassen soll — strebt OHB einen Free Float von rund 20 Prozent an.
Den genauen Zeitplan macht das Unternehmen von den Marktbedingungen abhängig. Ein Abschluss noch im ersten Halbjahr 2026 ist das Ziel.
Auftragsbestand auf Rekordniveau
Die operative Basis für den Kapitalmarktschritt ist solide. Im ersten Quartal 2026 kletterte der Auftragsbestand auf einen historischen Höchstwert von 3,35 Milliarden Euro — ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Segment Space Systems trägt mit 2,68 Milliarden Euro den Löwenanteil.
Treiber sind unter anderem ein ESA-Auftrag für die EPS-Sterna-Mikrosatellitenkonstellation über 248 Millionen Euro sowie der Zuschlag für die RAMSES-Mission zur Erforschung des Asteroiden Apophis.
Zahlen zeigen überproportionales Wachstum
Die Gesamtleistung stieg im ersten Quartal um 15 Prozent auf 279,3 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA legte überproportional um 37 Prozent auf 27,3 Millionen Euro zu. Das bereinigte EBIT wuchs von 10,3 auf 16,8 Millionen Euro.
Kein Wunder, dass das Management die Prognosen angehoben hat. Bis 2028 peilt OHB einen Jahresumsatz von über 2,0 Milliarden Euro an. Das frische Kapital aus der Platzierung soll die Vorfinanzierung großer Konstellationsprojekte und den Ausbau der Fertigungskapazitäten finanzieren.
Am 8. Juni 2026 tagt die ordentliche Hauptversammlung — der nächste wichtige Termin im Kalender.
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