OHB SE Aktie: Erwartungshaltung steigt!

Der Raumfahrtkonzern OHB bleibt an der Börse und sondiert eine Kooperation mit Rheinmetall, während Finanzinvestor KKR als Minderheitseigner die Wachstumspläne unterstützt.

Die Kernpunkte:
  • Börsennotierung entgegen früherer Erwartungen erhalten
  • Kooperationsgespräche mit Rheinmetall bestätigt
  • KKR als strategischer Minderheitsinvestor an Bord
  • Gründerfamilie Fuchs behält weiterhin die Mehrheit

Der Raumfahrt-Konzern OHB sortiert sich strategisch neu – und das anders als erwartet. Während die Aktie lange als Delisting-Kandidat galt, machte das Management jetzt einen klaren Strich durch die Rechnung. Gleichzeitig sorgen Gespräche mit Rüstungsriese Rheinmetall für frische Spekulationen über künftige Geschäftsfelder.

Die wichtigsten Fakten:

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  • OHB bleibt entgegen früherer Erwartungen an der Börse notiert
  • KKR als Minderheitsinvestor an Bord, Gründerfamilie Fuchs behält Mehrheit
  • Bestätigte Kooperationsgespräche mit Rheinmetall für gemeinsame Ausschreibungen
  • Kapitalmarkttag im Januar 2026 lieferte Einblicke in strategische Neuausrichtung

Börsennotierung bleibt erhalten

Auf dem Kapitalmarkttag am 20. Januar stellte der Vorstand klar: Ein Delisting steht nicht auf der Agenda. Als Begründung nannte das Unternehmen die Transparenz, die Auftraggeber bei börsennotierten Partnern schätzen. Die Entscheidung dürfte manchen Beobachter überrascht haben, nachdem der Einstieg des Finanzinvestors KKR im August 2024 abgeschlossen wurde – eine Konstellation, die häufig einem Börsenrückzug vorausgeht.

Die Gründerfamilie Fuchs hält weiterhin die Mehrheit, während KKR als strategischer Minderheitsinvestor die Wachstumspläne unterstützen soll. Der Zugang zum Kapitalmarkt bleibt damit gesichert.

Rheinmetall als möglicher Partner

Ende Januar bestätigte OHB Gespräche mit dem Rheinmetall-Konzern über eine mögliche Kooperation bei öffentlichen Ausschreibungen. Konkrete Details zu Art und Umfang der Zusammenarbeit nannte das Unternehmen nicht. Die Nachricht unterstreicht jedoch den Trend zur Konsolidierung im europäischen Verteidigungs- und Raumfahrtsektor, wo zunehmend Synergien zwischen Raumfahrt- und Wehrtechnik gesucht werden.

Marktumfeld spricht für Neupositionierung

Der europäische Raumfahrtsektor erlebt eine Phase steigender Nachfrage nach kommerziellen und institutionellen Weltraumlösungen. OHB positioniert sich in diesem Umfeld neu, um von kosteneffizienten und flexiblen Anwendungen zu profitieren. Die Partnerschaft mit KKR soll die notwendigen Investitionen in langfristige Projekte ermöglichen, während die Börsennotierung zusätzliche Finanzierungsoptionen offenhält. Die Gespräche mit Rheinmetall könnten dem Unternehmen Zugang zu neuen Auftragsfeldern verschaffen.

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