OHB SE Aktie: Wachstumsstarke Phase!

Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB meldet Rekordzahlen mit einem Auftragsbestand von 3,19 Milliarden Euro, doch externe Marktfaktoren drücken den Aktienkurs.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum von 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro
  • Historischer Auftragsbestand erreicht 3,19 Milliarden Euro
  • Größter Satellitenauftrag Schwedens mit 248 Millionen Euro
  • Ambitionierte Umsatzziele bis 2028 vorgelegt

Rekordauftragsbestand, Umsatzwachstum von 21 Prozent, ein historischer Satellitenauftrag aus Schweden — und trotzdem gibt die OHB-Aktie heute kräftig nach. Der Bremer Raumfahrtkonzern liefert operativ auf ganzer Linie, während externe Marktfaktoren den Kurs belasten.

Fundamentale Stärke als Gegengewicht

Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2025 liest sich wie ein Lehrbuchbeispiel für Wachstum: Der Gesamtumsatz kletterte um 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis erreichte 84 Millionen Euro. Noch beeindruckender ist der Auftragsbestand von 3,19 Milliarden Euro — ein historischer Höchstwert. Allein das Segment Space Systems steuerte 2,51 Milliarden Euro bei.

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Wesentlichen Anteil daran hat der Mitte März unterzeichnete EPS-Sterna-Auftrag: 248 Millionen Euro für eine Konstellation aus 20 Kleinsatelliten zur Arktisbeobachtung im Auftrag von EUMETSAT. Es ist der größte Satellitenauftrag in der Geschichte Schwedens. Die ersten sechs Satelliten sollen 2029 starten, EUMETSAT erwartet einen wirtschaftlichen Mehrwert von 30 Milliarden Euro für Europa.

New-Space-Ansatz zahlt sich aus

Technologische Basis für diesen Großauftrag ist der Arctic Weather Satellite, den OHB Sweden in nur drei Jahren von der Auftragserteilung bis zum Start realisierte. Die dabei eingesetzte InnoSat-Plattform erlaubt es, Kleinsatelliten schnell, kosteneffizient und in Serie zu entwickeln — ein klarer Wettbewerbsvorteil im wachsenden europäischen New-Space-Markt.

Beim Capital Market Day im Januar 2026 zog das Management die Wachstumsziele entsprechend nach oben: 1,4 Milliarden Euro Umsatz für 2026, 1,7 Milliarden für 2027, ab 2028 soll die Zwei-Milliarden-Marke fallen. Ob diese Ambitionen im laufenden Jahr bereits Gestalt annehmen, zeigt der Quartalsbericht für Q1 2026 — er erscheint am 7. Mai 2026.

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