Anleger sollten auch auf Europa achten, besonders auf das Pfund

Vor lauter Bangen und Hoffen bezüglich Trump sollte man nicht den Blick auf Europa verlieren! Ob es nun wegen der diesjährigen Wahlen oder wegen dem neu entflammten Griechenland-Thema ist: Die Renditen der Peripherie-Länder steigen an. Dagegen fallen die Renditen bei Euro-Bund und T-Bond.

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Gleichzeitig zeigt sich Gold trotz stabilem US-$ stark, der Euro wird schwächer. Und last but not least zeigen DAX und Eurostoxx 50 eine relative Schwäche gegen die Wall Street. Es sieht so aus, als schichten global agierende Anleger in Richtung USA und Emerging Markets um. Jetzt sollte man unbedingt darauf achten, ob sich in der EU eine neue Krise ergibt. Ein Profiteur davon wäre das Pfund. Der Brexit ist eingepreist, die britische Währung wird bereits stärker. Eine Euro/Pfund-Short-Spekulation halte ich für chancenreich.

Im Chart EUR/GBP zeigt sich eine aufkommende mittelfristige leichte Abwärtstendenz. Auch gegen den US-Dollar - das sog. „Cable“ (GBP/USD) – wird das Pfund stärker. Aber da der Euro allgemein eher schwächer wird, ist Euro/Pfund zu bevorzugen. Zudem drehte die EUR/GBP-Notierung an einem Widerstand nach unten ab. Hier besteht viel Abwärtspotential!

Das könnte man mit EUR/GBP-WAVE-Put (Dt.Bk.), Laufzeit 30.03.17, WKN DM0YPU (ISIN: DE000DM0YPU6), Basis/Knock-out 0,8700 Pfd., Kurs 2,10 € umsetzen. Aber das obligatorische Stop-loss-Limit zur Verlustbegrenzung nicht vergessen!

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Hans-Jürgen Haack ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und verfügt über mehr als 30 Jahre Börsenerfahrung. Seine treffsicheren Analysen finden Sie unter anderem im mehrfach täglich erscheinenden Derivate Börsenbrief HAACK-DAILY.

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