OMV: 3,15 Euro reguläre Dividende für 2025

OMV schüttet 4,40 Euro pro Aktie für 2025 aus, kündigt aber eine neue Dividendenpolitik an, die ab 2027 zu niedrigeren Ausschüttungen führen dürfte.

Die Kernpunkte:
  • 4,40 Euro Dividende für 2025 vorgeschlagen
  • Neue Ausschüttungsformel ab 2026
  • Borouge-IPO auf 2027 verschoben
  • Aktie mit 24 Prozent Jahresplus

Am 27. Mai 2026 lädt OMV zur Hauptversammlung nach Wien — und für Dividendenanleger stehen gleich zwei Themen auf dem Tisch: die Ausschüttung für 2025 und eine neue Dividendenarchitektur, die ab 2027 greift.

Sonderdividende hebt Gesamtausschüttung auf 4,40 Euro

Der Vorstand will der Versammlung eine reguläre Dividende von 3,15 Euro je Aktie vorschlagen, ergänzt durch eine Sonderdividende von 1,25 Euro. Zusammen ergibt das 4,40 Euro für das Geschäftsjahr 2025. Wer daran teilhaben möchte, muss die Aktie spätestens am 7. Juni 2026 im Depot halten — ab dem 8. Juni wird sie ex Dividende gehandelt, die Auszahlung ist für den 11. Juni geplant.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Genehmigung des Jahresabschlusses 2025, die Entlastung des Vorstands sowie Aufsichtsratswahlen.

Neue Dividendenpolitik, verschobener IPO

Ab dem Geschäftsjahr 2026 ändert OMV seine Ausschüttungsformel: Künftig sollen 50 Prozent der BGI-Dividenden plus 20 bis 30 Prozent des operativen Cashflows ohne BGI-Anteile ausgeschüttet werden. Erstmals wirksam wird das bei der Dividende, die 2027 ausgezahlt wird.

Das Problem: Der geplante Börsengang von Borouge Group International verschiebt sich auf 2027. OMV erhält im laufenden Jahr deshalb nur 250 Millionen US-Dollar aus dem Projekt — die Hälfte der ursprünglichen Planung. Für die Gesamtausschüttung 2026 bedeutet das voraussichtlich einen Rückgang von 0,60 bis 0,70 Euro je Aktie.

Kurs mit starkem Jahresplus, aber zuletzt unter Druck

An der Wiener Börse notiert die OMV-Aktie aktuell bei 60,15 Euro — seit Jahresbeginn ein Plus von rund 24 Prozent. Auf Sicht von 30 Tagen gab der Kurs allerdings knapp fünf Prozent nach und liegt damit spürbar unter dem 52-Wochen-Hoch von 63,20 Euro.

Bei der Aktionärsstruktur gibt es eine bemerkenswerte Verschiebung: ADNOC, mit knapp 25 Prozent drittgrößter Aktionär, überträgt seinen OMV-Anteil an seine internationale Investmentgesellschaft XRG. An der Grundkonstellation — ÖBAG mit rund 31,5 Prozent, Streubesitz mit 43,4 Prozent — ändert sich dadurch nichts.

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