OMV Aktie: Entscheidende Woche
Der österreichische Konzern OMV stellt am 4. Februar seine Geschäftszahlen für 2025 vor, belastet durch hohe Wertberichtigungen, aber gestützt durch eine dreistellige Millionenförderung für ein Wasserstoffprojekt.

- 700 Millionen Euro Wertberichtigungen belasten Q4-Ergebnis
- 123 Millionen Euro Förderung für grünes Wasserstoffprojekt
- Zahlenvorlage am 4. Februar mit Dividendenvorschlag
- Aktie notiert auf Drei-Jahres-Hoch im Aufwärtstrend
Der österreichische Energie- und Chemiekonzern steht vor einem wichtigen Termin: Am 4. Februar legt OMV die Geschäftszahlen für 2025 vor – nach einem Trading-Update, das mit 700 Millionen Euro an Wertberichtigungen aufhorchen ließ. Gleichzeitig sicherte sich das Unternehmen eine dreistellige Millionenförderung für grünen Wasserstoff.
Wertberichtigungen belasten Q4-Ergebnis
Im Trading-Update vom 15. Januar kündigte OMV nicht-zahlungswirksame Wertberichtigungen und Anpassungen von insgesamt 700 Millionen Euro für das vierte Quartal 2025 an. Die Belastungen resultieren aus Abschreibungen auf Vermögenswerte und Rückstellungsanpassungen.
Wichtige Kennzahlen im Überblick:
- Wertberichtigungen Q4/25: 700 Mio. Euro
- Realisierter Rohölpreis: 62,40 USD/Barrel
- Realisierter Erdgaspreis: 26,40 EUR/MWh
- Working Capital: Mittelzuflüsse nach Abflüssen von 400 Mio. Euro im Q3
Die niedrigeren Energiepreise drückten auf das operative Geschäft. Eine positive Entwicklung zeigte sich hingegen beim Working Capital: Die im dritten Quartal verzeichneten Mittelabflüsse sollen sich im vierten Quartal vollständig umkehren.
123 Millionen Euro für Wasserstoff-Projekt
Parallel zur bevorstehenden Zahlenvorlage sicherte sich OMV eine bedeutende Förderung. Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) unterstützt das Wasserstoff-Projekt in Bruck an der Leitha mit bis zu 123 Millionen Euro.
Die geplante Anlage mit 140 MW Leistung soll Ende 2027 in Betrieb gehen und zu den fünf größten grünen Wasserstoffanlagen Europas zählen. Die jährliche Produktionskapazität beträgt 23.000 Tonnen. Eine 22 Kilometer lange Pipeline transportiert den Wasserstoff direkt zur Raffinerie Schwechat – mit jährlichen CO2-Einsparungen von bis zu 150.000 Tonnen.
Im November 2025 hatte OMV bereits eine verbindliche Vereinbarung mit Masdar, einem führenden Unternehmen für saubere Energie, zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet.
Was am 4. Februar zu erwarten ist
Seit dem 21. Januar befindet sich OMV in der Quiet Period, die offizielle Kommentare zur Geschäftsentwicklung untersagt. Die Zahlenvorlage am 4. Februar wird neben den finalen Geschäftsergebnissen mehrere zentrale Punkte klären: den Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung, die Guidance für 2026 sowie den Fortschritt der „Strategy 2030″ zur Transformation in Richtung nachhaltiger Kraftstoffe und Chemikalien.
Die Aktie notiert aktuell bei 50,05 Euro und erreichte am 23. Januar ein neues Drei-Jahres-Hoch. Seit Oktober 2025 befindet sich das Papier in einem Aufwärtstrend und handelt über den wichtigen gleitenden Durchschnitten.
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