OMV Aktie: Jahreshoch erreicht

Der österreichische Energiekonzern OMV übertrifft die Analystenerwartungen deutlich und schüttet eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie aus. Die Nettoverschuldung sank auf 3,6 Milliarden Euro.

Die Kernpunkte:
  • Gewinn je Aktie übertrifft Prognosen um mehr als das Fünffache
  • Gesamtdividende von 4,40 Euro inklusive Zusatzausschüttung
  • Nettoverschuldung auf 3,6 Milliarden Euro gesenkt
  • Gemischte Analystenbewertungen für die Aktie

Der österreichische Energiekonzern OMV hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Verantwortlich für die Rally sind vor allem die überraschend starken Jahreszahlen. Der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartungen deutlich – und das Unternehmen will großzügig ausschütten.

Die wichtigsten Fakten:
– Gewinn je Aktie 2025: 1,97 USD (erwartet: 0,38 USD)
– Gesamtdividende: 4,40 Euro je Aktie
– Nettoverschuldung gesunken auf 3,6 Milliarden Euro
– Aktie seit Jahresbeginn rund 10 Prozent im Plus

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Starke Zahlen treiben Kurs

Anfang Februar legte OMV die Geschäftszahlen für 2025 vor. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 4,61 Milliarden Euro. Der Umsatz aus fortgeführten Geschäften belief sich auf 24,31 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert: Der Gewinn je Aktie lag mit 1,97 US-Dollar mehr als fünfmal so hoch wie von Analysten prognostiziert.

Die Nettoverschuldung konnte der Konzern zum Jahresende auf 3,6 Milliarden Euro reduzieren. Das verschafft finanzielle Flexibilität für Investitionen und Ausschüttungen.

Dividende mit Zusatz-Bonus

Das Management schlägt eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor. Diese setzt sich aus der regulären Dividende von 3,15 Euro und einer Zusatzdividende von 1,25 Euro zusammen. Bereits das vierte Jahr in Folge gibt es eine zusätzliche Ausschüttung an die Aktionäre.

Ausblick: Chemie unter Druck

Für 2026 rechnet OMV mit einem Brent-Ölpreis von etwa 65 US-Dollar pro Barrel. Die Kohlenwasserstoff-Produktion soll knapp unter 300.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen. Geplant sind organische Investitionen von rund 3,2 Milliarden Euro.

Im Chemiegeschäft erwartet der Konzern Gegenwind. Die Ethylen-Indikator-Marge dürfte auf etwa 550 Euro pro Tonne sinken. Bei den europäischen Raffinerien rechnet das Unternehmen mit einer Auslastung von über 90 Prozent.

Die Analystenmeinungen fallen gemischt aus. Während Jefferies Financial Group und Zacks Research positiv gestimmt sind, stuften Royal Bank of Canada und HSBC die Aktie herab.

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