Ondas Holdings Aktie: 1,5-Milliarden-Pipeline durch DZYNE

Ondas Holdings steht vor richtungsweisenden Quartalszahlen: Milliarden-Liquidität trifft auf hohen Kapitalverbrauch, während Großaufträge und ein Milliarden-Potenzial die Aktie stützen.

Die Kernpunkte:
  • Quartalszahlen Mitte August erwartet
  • Über eine Milliarde Dollar Liquidität
  • Auftragsbestand wächst auf 663 Millionen
  • BlackRock erhöht Anteil auf 7,2 Prozent

Ondas Holdings bereitet sich auf einen entscheidenden Monat vor. Mitte August wird der Anbieter autonomer Systeme seine Bilanz für das zweite Quartal vorlegen. Die Erwartungen sind hoch. Ein massives Finanzpolster trifft hier auf einen ebenso hohen Kapitalverbrauch.

Das Unternehmen verfügt über eine Liquiditätsreserve von mehr als 1,0 Milliarde Dollar. Im gleichen Schritt verbrennt das operative Geschäft jedoch viel Kapital. Im Auftaktquartal des Jahres betrug der Mittelabfluss rund 51,3 Millionen Dollar. Investoren blicken deshalb mit gemischten Gefühlen auf die jüngsten Profitabilitätskennzahlen. Ein zuletzt ausgewiesener Nettogewinn von 361,7 Millionen Dollar beruhte primär auf buchhalterischen Sondereffekten. Das Kerngeschäft blieb unterm Strich defizitär.

Aufträge geben Rückendeckung

Die Nachfrage nach autonomer Technik zieht spürbar an. Innerhalb eines Fensters von nur vier Wochen sammelte Ondas Aufträge über 70 Millionen Dollar ein. Der gesamte Auftragsbestand wächst damit auf etwa 663 Millionen Dollar an.

Hinzu kommt die Integration von DZYNE Technologies. Diese Übernahme eröffnet eine Pipeline mit einem geschätzten Potenzial von 1,5 Milliarden Dollar. Besonders gefragt sind Abwehrsysteme gegen Drohnen sowie Plattformen zur Informationsgewinnung. Ein Auftrag des australischen Verteidigungsministeriums untermauerte zuletzt die globale Expansion.

Das Lager der Investoren ist gespalten. BlackRock stockte die Beteiligung diese Woche auf 7,2 Prozent auf. Derweil setzen Leerverkäufer massiv gegen den Konzern. Die Short-Quote liegt seit mehr als fünf Monaten bei über 30 Prozent. Diese gegensätzlichen Positionen sorgen für eine anhaltend hohe Volatilität im Kursverlauf.

Die Mitte August anstehenden Quartalszahlen wirken als Katalysator. Das Management muss belegen, dass die Integration der neuen Zukäufe Früchte trägt. Ein Scheitern an der aktuellen Kursmarke von 6,68 Euro könnte die Diskussion über mögliche Verwässerungsrisiken erneut entfachen.

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