Ondas Holdings Aktie: 30 Prozent Wochenverlust nach Omnisys-Verkauf
Ondas verzeichnet Auftragsboom, während Altaktionäre nach Übernahme Millionen Aktien abstoßen.

- 2,7 Millionen Aktien registriert
- Kursverlust von über acht Prozent
- Aufträge über 110 Millionen Dollar
- Rekordumsatz von 390 Millionen geplant
Ondas Inc. schickt seine Aktionäre auf eine Achterbahnfahrt. Trotz voller Auftragsbücher sorgt eine neue Aktienregistrierung für Verkaufsdruck. Altaktionäre machen Kasse. Das Unternehmen baut derweil seine Verteidigungssparte massiv aus.
Altaktionäre machen Kasse
Das Unternehmen, das früher als Ondas Holdings firmierte, hat am Dienstag die Registrierung von rund 2,7 Millionen Aktien gemeldet. Diese Papiere stammen aus der Übernahme des israelischen KI-Spezialisten Omnisys. Ondas selbst erhält aus den Verkäufen kein Kapital. Die Erlöse fließen direkt an die verkaufenden Anteilseigner.
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Anleger reagieren empfindlich auf das potenzielle Überangebot. Die Aktie verlor am Dienstag über acht Prozent und schloss bei 8,21 Euro. Innerhalb einer Woche summiert sich das Minus damit auf fast 30 Prozent.
Die Volatilität bleibt mit jährlich über 140 Prozent extrem hoch. Dennoch notiert das Papier deutlich über seinem Jahrestief von Juni 2025.
Auftragsboom im Verteidigungssektor
Der operative Trend zeigt in eine andere Richtung. Im Mai sicherte sich Ondas neue Aufträge im Wert von über 30 Millionen US-Dollar. Für das laufende zweite Quartal stehen bereits Bestellungen über 110 Millionen US-Dollar in den Büchern.
Ein wichtiger Baustein ist die Tochter World View. Diese liefert stratosphärische Ballonsysteme für ein Programm der US Navy. Der initiale Vertragswert beläuft sich auf rund 4,8 Millionen US-Dollar.
Die Integration von Omnisys soll Ondas zum diversifizierten Verteidigungskonzern transformieren. Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Vorstand einen Rekordumsatz an. Mindestens 390 Millionen US-Dollar stehen als Zielmarke fest.
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