Ondas Holdings Aktie: Teures Wachstum
Ondas Holdings übertrifft Umsatzerwartungen dank Militäraufträgen und Übernahmen, verzeichnet jedoch steigende Verluste. Analysten fordern nun den Nachweis von Profitabilität.

- Neuer Militärauftrag über 140 Millionen US-Dollar
- Umsatz übertrifft Erwartungen, Verlust je Aktie steigt
- Serie von strategischen Übernahmen im Verteidigungssektor
- Analysten sehen Kursziel bei 17,25 US-Dollar
Ondas Holdings drückt beim Ausbau seiner Rüstungssparte massiv aufs Tempo. Kaum hat das Unternehmen einen millionenschweren Militärauftrag an Land gezogen, folgt direkt die nächste Übernahme. Während die Umsätze durch diese aggressive Strategie die Erwartungen übertreffen, offenbart ein Blick auf die Profitabilität die Kehrseite der Medaille.
Der 140-Millionen-Auftrag
Der Zukauf des Spezialisten INDO Earth Moving ist kein Zufall. Er steht in direktem Zusammenhang mit einem neuen Militärmandat über 140 Millionen US-Dollar für schwere Ingenieursarbeiten. Ondas integriert damit gezielt neue Fähigkeiten, um die steigende Nachfrage im Verteidigungssektor aus einer Hand zu bedienen.
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Das schlägt sich bereits in den Büchern nieder. Im vierten Quartal 2025 übertraf der Umsatz mit 30,11 Millionen US-Dollar die Analystenschätzungen deutlich. Allerdings rutschte das Ergebnis je Aktie mit einem Minus von 0,39 US-Dollar tiefer in die roten Zahlen als prognostiziert. Die Integration neuer Sparten und der rasante Aufbau von Kapazitäten fordern ihren finanziellen Tribut.
Übernahmen und Insider-Verkäufe
Die jüngste Akquisition reiht sich in eine ganze Serie von strategischen Zukäufen ein. Zuvor fusionierte Ondas bereits mit dem US-Rüstungslieferanten Mistral, was den Zugang zu einer Auftragspipeline von über einer Milliarde US-Dollar beim US-Militär öffnet. Zudem kaufte sich der Konzern mit Rotron Aerospace gezielt Expertise im Bereich von Drohnen-Antrieben ein.
Diese rasante Transformation ruft unterschiedliche Reaktionen bei den Anteilseignern hervor. Während institutionelle Investoren wie Exchange Traded Concepts zuletzt fast 20 Millionen US-Dollar in die Aktie pumpten, nutzte das Management das hohe Kursniveau für Gewinnmitnahmen. CEO Eric A. Brock trennte sich Ende 2025 von einem Aktienpaket im Wert von rund 4,6 Millionen US-Dollar.
Fokus auf Profitabilität
An der Börse sorgte die Mischung aus starkem Umsatzwachstum und ausbleibenden Gewinnen zuletzt für leichten Druck. Am Freitag gab das Papier um 6,47 Prozent auf 7,66 Euro nach, wenngleich auf Sicht von zwölf Monaten weiterhin ein massives Plus von über 710 Prozent auf der Anzeigetafel steht.
Analysten sehen im Schnitt ein Kursziel von 17,25 US-Dollar, knüpfen ihren Optimismus aber an eine klare Bedingung. In den kommenden Monaten muss das Management beweisen, dass sich die prall gefüllte Auftragspipeline und die neuen Tochtergesellschaften in sinkende Nettoverluste übersetzen lassen.
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