OPAP Aktie: Q1-Zahlen am 3. Juni

Allwyn AG veröffentlicht am 3. Juni die vorläufigen Q1-Ergebnisse. Die Aktie notiert schwach, lockt aber mit einer hohen Dividendenrendite.

Die Kernpunkte:
  • Vorläufige Q1-Zahlen am 3. Juni
  • Aktie mit deutlichem Jahresverlust
  • Hohe Dividendenrendite von über 10%
  • Analysten bewerten Aktie mit Outperform

Der Glücksspielkonzern Allwyn AG lädt für den 3. Juni zur Analystenkonferenz. Dann legt die Muttergesellschaft des griechischen Wettanbieters OPAP die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Die Einladung dazu kam am 28. Mai – nur wenige Tage vor dem Termin.

Die Aktie steht unter Druck. Am Freitag notiert sie bei 12,40 Euro, ein Minus von 1,27 Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 34 Prozent verloren. Das 52-Wochen-Hoch bei 18,87 Euro wirkt in weiter Ferne. Immerhin: Vom Tief bei 11,74 Euro Mitte Mai konnte sich der Kurs zuletzt etwas erholen.

Termin für Q1-Zahlen steht

OPAP ist der dominierende Anbieter in Griechenland. Das Unternehmen besitzt exklusive Rechte für sieben Lotteriespiele – darunter JOKER, LOTTO und KINO – sowie für Sportwetten. Über die Tochter OPAP Sports Limited ist der Konzern auch in Zypern aktiv.

Der Umsatz verteilt sich fast gleichmäßig auf drei Säulen: Lotteriespiele (33,4 Prozent), Sportwetten (32,5 Prozent) und Sonstiges (34,1 Prozent). 92,7 Prozent der Erlöse stammen aus Griechenland, der Rest aus Zypern. Analysten sehen die Aktie mit einem „Outperform“-Rating und erwarten ein Gewinnwachstum je Aktie für 2026.

Hohe Dividendenrendite als Trumpf

Die Aktie lockt mit einer Dividendenrendite von rund 10,68 Prozent. Das macht sie für einkommensorientierte Anleger attraktiv. Allerdings zeigt der Kursverlauf das Risiko: Die Volatilität liegt annualisiert bei 38,5 Prozent, der RSI bei 38,3 Punkten – die Aktie ist angeschlagen, aber nicht überverkauft.

Die Marktkapitalisierung von Allwyn belief sich im Mai auf knapp 9,8 Milliarden Euro. Nach der Fusion mit OPAP im Oktober 2025 bewerteten Analysten den Kombikonzern mit rund 16 Milliarden Euro. Die Ratingagentur S&P bestätigte im Februar das ‚BB‘-Rating für OPAP und hob den Ausblick auf „stabil“ an.

Am 3. Juni wird sich zeigen, ob die operative Entwicklung die Analystenprognosen stützt. Der Markt erwartet klare Signale – besonders nach dem durchwachsenen Jahresstart.

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