Oracle Aktie: Beste Woche seit 1999!
Oracle verzeichnet die stärkste Wochenperformance seit 1999, angetrieben durch Partnerschaften mit Bloom Energy und AWS sowie robusten Fundamentaldaten.

- Wochenplus von rund 27 Prozent für die Aktie
- Strategische Partnerschaft mit Amazon Web Services
- Starker Umsatz- und Cloud-Erlöswachstum
- Auftragsbestand von über 550 Milliarden Dollar
Oracle erlebt gerade eine Woche, die in die Börsengeschichte eingeht. Ein Plus von rund 27 Prozent innerhalb weniger Handelstage katapultiert die Aktie auf den stärksten Wochenkurs seit Juni 1999 — und hat der Marktkapitalisierung allein diese Woche rund 100 Milliarden Dollar hinzugefügt.
Zwei Deals, ein Kursfeuerwerk
Den Auftakt machte ein Stromversorgungsvertrag mit dem Brennstoffzellenhersteller Bloom Energy, der die Aktie am Montag um 13 Prozent nach oben trieb. Hintergrund: Der Markt beobachtet genau, wie schnell die großen Cloud-Konzerne ihre KI-Rechenzentren mit ausreichend Energie versorgen können.
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Den zweiten Schub lieferte eine Partnerschaft mit Amazon Web Services. Oracle und AWS wollen ihre Cloud-Infrastrukturen direkt miteinander verbinden — über eine private, verwaltete Netzwerkverbindung, die das öffentliche Internet vollständig umgeht. Kunden können damit Anwendungen und Daten nahtlos zwischen Oracle Cloud Infrastructure (OCI) und AWS bewegen, ohne mehrere Netzwerkanbieter koordinieren zu müssen.
Warum das für KI-Workloads entscheidend ist
Moderne KI-Projekte laufen häufig auf sogenannten Split-Stack-Architekturen: Ein Unternehmen nutzt etwa Oracles Hochleistungsdatenbank auf OCI, während das Modelltraining auf AWS SageMaker stattfindet. Genau diese Konstellation wird durch die neue Verbindung erheblich vereinfacht.
Oracle ist bereits physisch in den Rechenzentren von AWS, Google Cloud und Microsoft Azure präsent und bietet dort Datenbankdienste an. Die neue Direktverbindung soll noch in diesem Jahr im AWS-Rechenzentrum in Northern Virginia verfügbar sein.
Starke Fundamentaldaten im Rücken
Das Kursfeuerwerk trifft auf solide Zahlen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wuchs der Umsatz um 22 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar, die Cloud-Erlöse legten sogar um 44 Prozent zu. Der Auftragsbestand schnellte um 325 Prozent auf 553 Milliarden Dollar — ein Wert, der Oracles Wachstumspfad für Jahre absichert. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Unternehmen 67 Milliarden Dollar Umsatz an, für 2027 bereits 90 Milliarden Dollar.
Die Investmentbank Citizens bekräftigte nach dem Bloom-Energy-Deal ihr „Market Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 285 Dollar — das entspräche einem Aufwärtspotenzial von rund 60 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
Trotz des Wochensturms bleibt der Kontext nüchtern: Die Aktie notiert auf Euro-Basis noch rund 47 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn im Minus. Die Wochenrally ist damit eher eine scharfe Erholung nach einem langen Kursrückgang als der Beginn eines neuen Aufwärtstrends — was die Deals nicht weniger bedeutsam macht, aber den Jubel etwas einordnet.
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